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Blutläuse, Wühlmäuse und Maulwurfsgrillen vorbeugen und Befall behandeln mit EM

Blutläuse, Wühlmäuse und Maulwurfsgrillen

Die meisten erlebten im Garten schon einmal einen Schädlingsbefall – in diesem Beitrag zeigen wir dir Tipps auf, wie du Blutläuse, Wühlmäuse und Maulwurfsgrillen vorbeugen und den Befall mit effektiven Mikroorganismen behandeln kannst. Generell gilt, ein möglichst gesundes und harmonisches Umfeld im Garten ist eine gute Basis, um keinen übermäßigen Schädlingsdruck einzustellen.

Pflanzen können aus verschiedenen Gründen von Schädlingen befallen werden: schwache Pflanzen, Probleme im Boden und an den Wurzeln, Mangel an Nützlingen und mehr. Ein Schädlingsbefall ist ein Signal der Natur, dass Veränderungen notwendig sind. Bereits kleine Maßnahmen können zu einer Verbesserung der Pflanzengesundheit und Vitalität führen. Beachte dabei: gesunde und kräftige Pflanzen sind weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten!

Zu diesen Schädlingen gibt es bereits Infos auf unserer Webseite: Blattläuse, Kartoffelkäfer und Ameisen.

Die Anwendung von effektiven Mikroorganismen kann die Gesundheit der Pflanzen fördern, sodass starke Schädlingsbefälle und Krankheiten vermieden werden. Der beste Pflanzenschutz besteht darin, die Pflanzen präventiv zu stärken. Im Folgenden erklären wir dir, woher unterschiedliche Schädlinge kommen und wie du vorbeugend arbeiten und einen Befall behandeln kannst.

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Blutläuse

Blutläuse, auch bekannt als Apfelblutläuse (Eriosoma lanigerum), sind Schädlinge, die vor allem Obstbäume befallen. Sie saugen den Pflanzensaft aus und verursachen watteartige Wucherungen an den betroffenen Stellen, was zu Wachstumsstörungen und Infektionen führen kann.

Baum mit Blutläusen befallen, typische Wattewaben
Blutläuse erkennt man an den typischen watteartigen Waben

Betroffene Pflanzenarten

  • Apfelbäume
  • Birnenbäume
  • Quittenbäume
  • Rosengewächsen

Ursachen Blutlausbefall

  • Geschwächte Pflanzen
  • Verletzungen an Rinde oder Wurzeln
  • Monokultur
  • Fehlende Nützlinge
  • Wetterbedingungen

Wie kann man Blutläusen vorbeugen?

  • Wurzelbehandlung: Bei der Bodenbearbeitung oder beim Umpflanzen können EM-Produkte, wie EM-aktiv oder Bodenagil zur Wurzelbehandlung eingesetzt werden, um die Wurzeln zu stärken und die Pflanze widerstandsfähiger zu machen
  • Bodenverbesserung: Durch die Anwendung von Bodenagil und Huminstoffen im Boden wird das Bodenleben gefördert, wodurch die Pflanze stärker und widerstandsfähiger gegen Schädlinge wird
  • Blattbehandlung: Direkte Behandlung der Blätter mit Blattagil kann helfen, eine gesunde Blattstruktur zu erhalten und die Ansiedlung von Schädlingen zu verhindern

Was tun bei Blutläusen?

  • Starte mit der Behandlung im Boden an den Wurzeln
  • Gib 100 ml EM-aktiv oder Bodenagil auf 10 L Wasser pro 10 qm² und gieße damit den Boden rund um die Pflanze oder den Baum, gieße anschließend nochmal mit Wasser nach, um auch in tiefere Bodenschichten zu gelangen – wiederhole dies im Abstand von 14 Tagen
  • Um die befallenen Stellen am Baum zu behandeln, sprühe eine Mischung aus 10 ml scharfem Blond und 15-20 ml Neemöl auf 1 L Wasser auf die watteartigen Waben – wichtig: satt einsprühen, achte darauf, dass es währenddessen und mindestens einen Tag danach nicht regnet
  • Dies solltest du in der ersten Woche zweimal machen und nach einer anschließenden Befallskontrolle eventuell für eine weiter Woche sprühen
  • Um Baum oder Pflanze anschließend wieder zu vitalisieren, wende im 14-tägigen Wechsel das Bio Cocktail-Set für 4 Wochen an, anschließend einmal im Monat
  • Zur weiteren Vitalisierung und Stimmulierung der Pflanzer oder des Baumes kannst du verstärkend mit Biplantol Vital NT gießen

Wühlmäuse

Wühlmäuse, auch Schermäuse genannt, sind kleine Nagetiere mit gedrungenem Körper, kurzem Schwanz und runden Ohren. Sie sind bekannt für ihre komplexe Tunnelsysteme. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Pflanzenmaterial wie Wurzeln und Samen. Wühlmäuse vermehren sich schnell.

Wühlmaus im Garten
Wühlmaus im Garten

Betroffene Pflanzenarten

  • Gemüsepflanzen: Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Rüben und andere Wurzelgemüse
  • Obstbäume und Sträucher: Apfelbäume, Birnbäume, Johannisbeeren, Himbeeren
  • Zierpflanzen: Tulpen, Narzissen, Krokusse, Lilien und andere Zwiebelblumen
  • Stauden: Funkien, Taglilien und andere mehrjährige Pflanzen mit fleischigen Wurzeln
  • Gräser und Getreide: Mais, Weizen und andere Getreidearten

Ursachen Wühlmausbefall

  • Nahrungsangebot: Ein reichhaltiges Angebot an schmackhaften Pflanzen, insbesondere solche mit saftigen Wurzeln, Knollen oder Zwiebeln, zieht Wühlmäuse an. Gärten, Felder und Obstplantagen sind daher oft betroffen
  • Lebensraum: Wühlmäuse bevorzugen Gebiete mit lockerem, gut durchwurzeltem Boden, in dem sie leicht ihre Tunnelsysteme graben können. Mulch- und Komposthaufen bieten ebenfalls geeignete Verstecke
  • Wetterbedingungen: Milde Winter und feuchte Bedingungen fördern das Wachstum der Pflanzen, die Wühlmäuse bevorzugen, und begünstigen ihre Fortpflanzung und Ausbreitung
  • Mangel an natürlichen Feinden: In Gebieten, in denen natürliche Feinde wie Greifvögel, Füchse oder Marder fehlen oder reduziert sind, können Wühlmauspopulationen ungehindert wachsen
  • Ungepflegte Gärten und Felder: Hohe Gräser, Unkraut und dichte Vegetation bieten Schutz und Nistmöglichkeiten für Wühlmäuse

Wie kann man Wühlmäusen vorbeugen?

  • Bodenverbesserung: Durch regelmäßige Anwendung von EM-aktiv kann die Bodenstruktur und -gesundheit verbessert werden, was wiederum das Pflanzenwachstum fördert und widerstandsfähigere Pflanzen hervorbringt. Gesunde Pflanzen sind weniger anfällig für Schädlinge, einschließlich Wühlmäuse
  • Geruchsüberdeckung: Scharfes Blond kann helfen, den Geruch von Pflanzenwurzeln zu verändern oder zu überdecken, was die Attraktivität der Pflanzen für Wühlmäuse verringern kann. Wühlmäuse orientieren sich stark über ihren Geruchssinn bei der Nahrungssuche
  • Förderung von natürlichen Feinden: Ein gesunder Boden und ein vielfältiges Mikrobiom können auch das Vorhandensein von natürlichen Feinden der Wühlmäuse fördern. Ein intaktes Ökosystem kann das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und ihren natürlichen Feinden unterstützen
  • Kombination mit anderen Methoden: Die Anwendung von EM kann besonders effektiv sein, wenn sie mit anderen präventiven Maßnahmen kombiniert wird, wie z.B. dem Einsatz von Bodenbarrieren oder der Förderung von natürlichen Feinden
  • Bodenbarrieren installieren: Verwende feinmaschige Drahtgitter oder spezielle Wühlmausgitter, um Pflanzenwurzeln zu schützen. Diese können um Beete, Bäume und Sträucher gelegt oder unter Pflanzgefäße gelegt werden
  • Pflanzenschutz: Setze Pflanzen, die Wühlmäuse nicht mögen, wie Narzissen, Kaiserkronen oder Knoblauch, um gefährdete Pflanzen herum. Diese Pflanzen wirken oft abschreckend auf Wühlmäuse
  • Lebensraumgestaltung: Halte deinen Garten ordentlich, entferne Unkraut und hohes Gras, und reduziere Versteckmöglichkeiten für Wühlmäuse

Was tun bei Wühlmäusen?

  • Gib 100 ml Bodenagil und 50 g RoPro-Lit auf 10 L Wasser und gieße es auf die betroffene Fläche
  • Um das schlechte Mikrobenmilieu im Boden wieder aufzubauen, verwende zudem 20 ml Huminstoffe und 10 ml Biplantol Vital NT 14-tägig
  • Auch die Anwendung von Teebaumöl ist eine gute natürliche Möglichkeit – zum Beispiel in Form eines verdünnten Sprays, wobei du die betroffenen Bereiche einsprühst
    Teebaumöl kann eine effektive Methode zur natürlichen Abwehr von Mäusen sein, aber es sollte mit Vorsicht verwendet werden, insbesondere in Haushalten mit Haustieren und kleinen Kindern. Wenn Teebaumöl nicht die gewünschten Ergebnisse liefert oder wenn Sie nach einer sichereren Alternative suchen, können Sie auch Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder Ultraschallgeräte in Betracht ziehen.

Maulwurfsgrillen

Ähnliches Problem: Maulwurfsgrillen sind Insekten aus der Familie Gryllotalpidae, die für ihre grabenden Lebensweisen bekannt sind. Sie haben kräftige Vorderbeine, die an Schaufeln erinnern und zum Graben verwendet werden. Maulwurfsgrillen leben unterirdisch und ernähren sich von Wurzeln, Knollen und Insekten. Sie können in Gärten und landwirtschaftlichen Flächen Schäden an Pflanzenwurzeln verursachen, was zu Wachstumsproblemen und Pflanzensterben führt.

Maulwurfsgrille im Garten
Maulwurfsgrille

Betroffene Pflanzenarten

  • Gemüsepflanzen: Karotten, Kartoffeln, Rüben, Zwiebeln, Kohl und andere Wurzel- und Blattgemüse
  • Obstpflanzen: Erdbeeren, junge Obstbäume und Beerensträucher
  • Zierpflanzen: Blumen wie Tulpen, Narzissen und andere Zwiebelpflanzen sowie Stauden
  • Stauden: Funkien, Taglilien und andere mehrjährige Pflanzen mit fleischigen Wurzeln
  • Rasen und Gräser: Maulwurfsgrillen graben oft unter Rasenflächen und beschädigen die Graswurzeln, was zu braunen Flecken und ungleichmäßigem Wachstum führen kann
  • Junge Setzlinge und Sämlinge: Diese sind besonders anfällig, da die jungen Wurzeln leicht beschädigt werden können

Ursachen Maulwurfsgrillenbefall

  • Feuchte Böden: Maulwurfsgrillen bevorzugen feuchte, lockere Böden, die das Graben erleichtern. Gebiete mit hoher Bodenfeuchtigkeit oder Bewässerungssysteme können daher besonders anfällig sein
  • Reichhaltige Nahrungsquellen: Gärten und Felder mit vielen Pflanzen, insbesondere solche mit empfindlichen Wurzeln und Knollen, bieten eine attraktive Nahrungsquelle für Maulwurfsgrillen
  • Mangel an natürlichen Feinden: In Bereichen, in denen natürliche Feinde wie Vögel, Frösche und Igel fehlen, können sich Maulwurfsgrillen ungehindert vermehren
  • Ungepflegte Gartenflächen: Dichte Vegetation und ungenutzte Gartenbereiche bieten Versteckmöglichkeiten und günstige Lebensbedingungen für Maulwurfsgrillen
  • Klimatische Bedingungen: Warme Temperaturen und feuchtes Wetter fördern das Wachstum und die Vermehrung von Maulwurfsgrillen

Wie kann man Maulwurfsgrillenvorbeugen?

  • Feuchtigkeit und Boden: Vermeide übermäßige Bewässerung und sorge für gut durchlässige Böden, um die Feuchtigkeit zu reduzieren, die Maulwurfsgrillen anzieht
  • Natürliche Feinde fördern: Schaffe Lebensräume für natürliche Feinde wie Vögel, Frösche, Igel und andere Raubtiere, die Maulwurfsgrillen fressen
  • Barrieren einsetzen: Lege feinmaschige Gitter oder Netze um gefährdete Pflanzen und Beete, um Maulwurfsgrillen physisch abzuhalten
  • Nützlinge einsetzen: Der Einsatz von Nematoden (nützlichen Fadenwürmern) kann helfen, die Population von Maulwurfsgrillen zu kontrollieren. Diese Nematoden parasitieren die Maulwurfsgrillen und reduzieren ihre Zahl
  • Kulturwechsel: Wechsel die Pflanzenarten in Ihrem Garten, um die Attraktivität für Maulwurfsgrillen zu verringern und den Schädlingsdruck zu mindern
  • Pflanzenextrakte und Repellentien: Verwende natürliche Abwehrmittel wie Neemöl oder andere Pflanzenextrakte, die Maulwurfsgrillen abschrecken können

Vorbeugende Maßnahmen

  • Bodenaktivator: Verwende einen Bodenaktivator, wie EM-aktiv, um die Bodenstruktur zu verbessern und die biologische Aktivität zu erhöhen
  • Blattapplikation: Sprühe Biplantol Vital NT auf die Blätter der Pflanzen. Dies hilft, die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlinge zu machen

Maßnahmen bei Befall

  • Gib zwei Hübe EM-Spüli und 100 ml EM-aktiv auf 10 L Wasser und gieße in die Löcher, nach ein paar Minuten kommen die Tiere hervor und du kannst sie absammeln
  • EM-Gießlösung: Bei Befall 100 ml Bodenagil auf 10 L Wasser großzügig auf die betroffenen Flächen gießen. Wiederhole dies alle zwei Wochen, um die Mikrobenpopulation im Boden zu erhöhen
  • Nützliche Nematoden: Setze Nematoden (Heterorhabditis bacteriophora) ein, die Maulwurfsgrillen parasitieren. EMs können dann zusätzlich das Bodenmilieu verbessern und die Wirksamkeit der Nematoden erhöhen

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Ein Beitrag von Patricia Schrembs

Ich bin Patricia und einer der neueren Fans von EM. Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, findest du mich wahrscheinlich draußen in meinem kleinen Balkongarten. Ein weiterer Rückzugsort ist für mich das Reisen. Die Verwendung von EM hat mich im Alltag zum Umdenken angeregt, da es relevant für die Zukunft ist und besonders meine Arbeit unglaublich interessant macht. Ich teile mein Wissen gerne und freue mich darauf, auch von deinen Erfahrungen mit EM zu hören.

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