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Kartoffelkäfer Nahaufnahme

Schädlinge natürlich bekämpfen

Kartoffelkäfer – was tun? Natürliche Hausmittel bei Befall von Kartoffelpflanzen mit dem Schädling

Mit effektiven Mikroorganismen umweltschonend und naturnah auf Schädlinge im Garten reagieren!

Schädlinge im Hausgarten

Schädlingsbefall an Pflanzen zeigen vielerlei Ursachen auf: geschwächte Pflanzen, Probleme im Boden und an den Wurzeln, zu wenig Nützlinge und vieles mehr. Davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Merke: Vitale und gesunde Pflanzen sind nicht so anfällig für Schädlinge und Krankheiten!

Anwendungen mit Effektiven Mikroorganismen unterstützen die Pflanzengesundheit, so dass ein starker Schädlingsbefall und Krankheiten gar nicht erst auftreten. Der beste Pflanzenschutz ist die Pflanzen vorbeugend zu stärken. Ist es trotzdem mal soweit, dass eine Pflanze von Käfern, Läusen oder Blattkrankheiten befallen wird, helfen hier unsere Tipps zur Sofortbehandlung.

Kartoffelkäfer

Leptinotarsa decemlineata, Familie: Blattkäfer
Der Kartoffelkäfer ist ein gefürchteter Schädling bei allen Kartoffelanbauern. Ursprünglich kommt er aus Colorado und breitet sich seit ca. 1900 in Europa aus. Zu den natürlichen Feinde des Käfers zählen Kröten, Laufkäfer und Raupenfliegen. Seine Eier und Larven werden von Florfliegen, Marienkäfern und evtl. auch von Hühner gefressen.

Kartoffelkäfer - Hausmittel
Kartoffelkäfer – Larve

Betroffene Pflanzenarten

  • Kartoffelpflanzen

Schadbild Kartoffelkäfer

  • Fresschäden an den Blättern

Wie kann man dem Kartoffelkäfer vorbeugen?

  • Beizen der Kartoffeln: mit EM-Lösung ansprühen und mit Gesteinsmehl oder RoPro 13/20 einpudern.
  • Kartoffeln schon vor dem Austreiben mit gutem Heu (ca. 10 cm hoch) mulchen.
  • Regelmäßig mit EM-Bio-Cocktail besprühen.
  • Jauchen und Brühen von Brennnesseln, Meerrettich und Schachtelhalm wehren Krautfäule, Läuse und Kartoffelkäfer ab.
  • Kartoffelbeete wechseln und einen möglichst großen Abstand zwischen den Kartoffelfeldern einhalten.
  • Frühe Sorten anbauen und durch Vorkeimen Entwicklungsvorsprung zum Käfer fördern.

Entwicklung und Lebenszyklus

Die Weibchen legen ab Mai bis zu 1200 Eier in Gelegen mit bis zu 20 gelb- bis orangeroten Eiern auf den Blatt-Unterseiten ab. Selten aber möglich werden auch 2 Generationen im gleichen Jahr gebildet. Dazu muss aber die Witterung passen. Abhängig von der Temperatur schlüpfen dann die Larven nach drei bis zwölf Tagen und das große Fressen beginnt. 2 bis 3 Wochen verbringen die Larven auf den Kartoffeln und richten großen Schaden an bis hin zu vollständigen Skelletierung der Kartoffeln. Die Larven sind dann ausgewachsen.

Zum Ende ihrer Larvenzeit verkriechen sie sich in die Erde. Dort verpuppen sich die Larven, was nochmal zwei Wochen dauert bis die Käfer schlüpfen. Theoretisch könnte das Spiel von vorne beginnen…
In den Wintermonaten überwintern die Käfer im Boden, wo sie sich bis zu 60 cm tief eingraben. Sie kommen im Frühjahr ab 15° Bodentemperatur kurz nach dem Auflaufen der neuen Kartoffeln wieder aus dem Boden heraus. Nach ca. 2 Wochen Fresszeit paaren sich die Käfer und die neue Generation reift heran.


Maßnahmen gegen Kartoffelkäfer Befall

  • Absammeln des Käfers und der Ei-Gelegen (= effektivste Methode auf kleinen Flächen).
  • Gesteinsmehl oder Holzasche auf die Pflanzen pudern. Die pudrigen Gesellen haben auch einen düngenden Effekt. Die Holzasche hat einen höheren Caliumgehalt, was Kartoffeln gut gebrauchen können Gesteinsmehl und Holzasche auf die Eier pudern. Sie trocknen die Egel aus.
  • Neemöl (ökologische Pflanzenpflege) auf Blattunter- und Oberseite spritzen. Die Eier und Larven müssen damit benetzt werden.
  • Bacillus thuringiensis (nur im Fressstadium) spritzen (das Bakterium schädigt den Verdauungstrakt) ist für Mensch und Natur nicht schädlich.
  • Jährlich das Kartoffelfeld wechseln.

Unser Anwendungstipp bei Kartoffelkäfer:
Spritzungen mit dem EM-Bio-Coktail

Zeigen Pflanzen erste Anzeichen eines Schädling-Befalls, zum Beispiel Kartoffelkäfer, weißer Fliege oder Blatt-Läuse, dann dreimal im Abstand von drei Tagenspritzen. Der EM-Bio-Cocktail ist sehr vielfältig, du kannst ihn jederzeit abwandeln und ergänzen.

Tipp von unserer Gartenexpertin Annerose:
„Mit dem EM-Bio-Cocktail können wir aktiv bei Befall von Pflanzenkrankheiten Abhilfe schaffen. Dabei arbeiten wir mit natürlichen Inhaltsstoffen und mit der regenerierenden Kraft der Mikroorganismen – ohne dabei Insekten oder dem Bodenleben zu schaden.“

Unsere Empfehlungen zur Bodenstärkung/Düngung
Standard-Mischung (Basic) für alle Pflanzenarten
Wöchentlich Pflanzen besprühen:
5 ml EM-aktiv oder 5 ml Scharfes Blond + 1 TL RoPro 13/20 Pulver mit 1 L Wasser mischen
EM-Bio-Cocktail – optimierte Pflanzenstärkung bei Schädlingsbefall
Mit 1 L Wasser mischen:
5 ml EM-aktiv (1/2 Verschlusskappe)
1 TL RoPro 13/20,
5 ml Terrafert Blatt,
1 TL RoPro-Startfit,
20 ml Biplantol (z. B. Vital NT, Contra X, Rosen NT, Buxus)
5 ml Scharfes Blond
Bei starkem Schädlingsbefall zusätzlich
Neem-Öl verwenden.
Bei Befall von Schadinsekten oder bei Blattkrankheiten ein- bis dreimal sprühen,
im Abstand von ca. 3 Tagen.
Vorbeugend 1–2 Mal monatlich sprühen

Produkt-Tipp: EM-Bio-Cocktail Set (Komplett-Set)

Video-Tutorial: EM-Bio-Cocktail mischen und ausbringen

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