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Bokashi Dünger

Küchenbokashi selber machen? Wie geht das? Anleitung und Video

Bokashi ist das clevere Recyclingsystem für Ihre Küchen- und Gartenabfälle! Bokashi steht für fermentiertes organisches Material.

Unter Luftabschluss wird Organik, z. B. Küchenabfälle oder Rasenschnitt fermentiert. Das Vorgehen ähnelt der Herstellung von Sauerkraut. Nützliche Enzyme und Antioxidantien entstehen durch die Stoffwechselaktivitäten der Mikroben. Das mit EM fermentierte Material wird in den Boden eingebracht, ernährt das Bodenleben, wie z. B. den Regenwurm und sorgt für fruchtbare krümelige Erde und gesunde Pflanzen.

Wie macht man Bokashi? Unser Anleitungs-Video:

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Häufige Fragen zur Bokashi-Herstellung:

Wie stellt man Bokashi selber her?

Um selbst Bokashi herzustellen benötigt man etwas Zubehör:

  • Bokashi-Eimer (aus Kunststoff)
  • EM-blond (Effektive Mikroorganismen)
  • Sprühflasche zum Versprühen von EM
  • RoPro Streu – Pflanzenkohle (für den Terra Preta Effekt)
  • optional: Bokashi-Streu (Fermentationshilfe)

Unser Tipp: Wir bieten auch ein Bokashi Komplett-Set “Restekönig” an – hier kann man sofort losstarten.

Wie stellt man Bokashi her?

Man gibt die zerkleinerten Küchenabfälle in den Eimer, sprüht EM-blond pur über die Küchenabfälle, streut RoPro-Streu oder Bokashi-Streu darüber, drückt gut an und verschließt mit dem Deckel luftdicht. Das Prozedere wird solange wiederholt bis der Eimer voll ist. In dem Bokashi-Eimer können Küchenabfälle jeder Art (Gekochtes, wie Nudeln, Reis, Fette, Zitrusschalen, Fleischabfälle, kleine Knochen…) fermentiert werden.
Den Feuchtigkeitsgrad von Bokashi können Sie mit der Menge an EM-aktiv oder RoPro-Streu (od. Bokashi-Streu) regulieren. Bitte geben Sie keine verfaulten oder stark verschimmelten Speisereste in den Eimer.

Das Bokashi ist bei Zimmertemperatur nach ca. 14 Tage Reifezeit fertig, riecht leicht säuerlich und kann einen weißlichen Belag auf der Oberfläche aufweisen. Je länger Sie brauchen um den Eimer zu füllen, umso kürzer die Fermentationszeit. Die sich bildende Flüssigkeit regelmäßig ablassen. Man verwendet den Bokashi-Saft als Dünger (1:20 bis 1:200) oder pur für Abflüsse.

Wann ist das Küchen-Bokashi fertig?

Ist der Eimer voll, sollte das Bokashi nochmal ca. 14 Tage reifen.
Öffnet man den Eimer nach den 14 Tagen, riecht es leicht säuerlich und manchmal ist das Bokashi mit einem weißen Belag auf der Oberfläche benetzt. Bitte beachten: Je länger Sie brauchen um den Eimer zu füllen, umso kürzer die Fermentationszeit.

Wie bringt man Küchenbokashi aus?

Ausbringen von Küchen-Bokashi im Beet
Kleinen Graben ziehen (bis zu 10 cm) Bokashi einfüllen, mit Erde zudecken. Mit EM-aktiv 1: 200 (50ml auf 10L Wasser) kräftig gießen, um die Umsetzungsprozesse anzuregen.
Mit dem Anpflanzen oder Säen mindestens 2 Wochen warten. Das Bokashi ist in wenigen Wochen von den Bodenlebewesen völlig umgesetzt.
Bokashigaben lockern den Boden innerhalb weniger Monate. Wöchentlich mit EM-aktiv gießen und eine zusätzliche Mulchschicht unterstützen das Bodenleben enorm und duftige Gartenerde kann sich entwickeln.

Was macht man mit dem Bokashi-Saft?

Bokashi-Saft als Dünger: Während der Füllperiode sollte der vitalstoff-/enzym- und antioxidantienreiche Bokashi-Saft abgelassen und als Flüssigdünger ausgebracht werden. Wichtig: Bokashi nicht im eigenen Saft stehen lassen, darum regelmäßig überpüfen.
Dosierung: 30 – 50 ml Bokashi-Saft / 10 L (1 Gießkanne)

Was macht man mit Bokashi im Winter?

Ausbringen von Küchenbokashi im Winter oder ins bepflanzete Beet
Wenn Sie keine Möglichkeit haben Küchenbokashi zu vergraben, z.B. im Winter, gibt es verschiedene Varianten es zu Lagern: Um es in Plastiksäcken zwischenzulagern bitte vor dem Umfüllen den Sickersaft ablaufen lassen. Das Bokashi ist konserviert und einsatzbereit für das Frühjahr.
Eine einfache Methode Bokashi während der Vegetation in stehende Bestände zu bringen ist das Füllen von Tontöpfen mit Bokashi. Dazu etwas Erde in die Töpfe geben, mit Bokashi füllen und festdrücken. Dann vor Ort auf den Kopf stellen. Innerhalb von 6-8 Wochen wird das Bokashi vererdet, während es bestehende Kulturen düngt. Sobald der ganze Inhalt umgesetzt wurde wird der Tontopf weggenommen. Diese Methode ist natürlich auch während der Wintermonate anwendbar.Küchenbokashi kann auch als Kompoststarter verwendet werden.

Was passiert im Boden, wenn man Bokashi ausbringt?

Bokashi – der perfekte organische Dünger!
Die Küchenbokashi-Produzenten sind überzeugt von den vielen positiven Ergebnissen Ihres Einsatzes. In kurzer Zeit siedeln sich wieder Würmer an, die das Bokashi zu wertvollem Humus umwandeln. Die Erde ist belebt und wird locker. Wertvolle Organik gelangt ohne Energieverlust in den Boden und liefert gesundende Vital- und Nährstoffe. Küchenabfälle werden schnell und sinnvoll verwertet.

Was sind die Vorteile der Fermentation?

Während der Fermentation unter Luftabschluss entstehen wertvolle Stoffe – die Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen. Antioxidantien, Vitamine und Enzyme bringen im Boden zusätzliche Power.

Was kann alles im Bokashi-Eimer fermentiert werden?

Was kann alles im Bokashi Eimer fermentiert werden? Alle Küchenabfälle außer Knochen, Fischgräten, (was in der Erde nicht umgewandelt wird) und stark verschimmelte Abfälle.

Kann man Bokashi im Blumentopf verwenden?

Küchen-Bokashi als Dünger in Blumenkästen u.-Töpfen

Auch die Erde für Blumenkästen oder Kübelpflanzen lässt sich hervorragend mit Küchenbokashi aufwerten. Zuerst 1/3 des Kübels mit Erde füllen, dann 1/3 Küchen-Bokashi und schließlich mit Erde voll füllen. Mit einer EM-aktiv Verdünnung angießen und mindestens 2 Wochen mit dem Bepflanzen warten. Die Mikrobiologie setzt das Bokashi langsam um. Wertvolle Nährstoffe und Enzyme werden für die Pflanzen zur Verfügung gestellt.


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