Gartenboden fit machen – Bodenagil & Frohwuchs

Boden Ferment bei Verdichtung, Unkraut und mangelnder Fruchtbarkeit
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Viele Gartenbesitzer haben schwere Böden, die nicht einfach zu bearbeiten sind. Verdichtungen, Bodenmüdigkeit, ungehemmter Unkrautwuchs oder starke Wüchsigkeit von bestimmten Zeigerpflanzen können Gartenarbeiten unliebsam gestalten.

Das native Ferment “Bodenagil” entwickelten wir, um diese Problemstellungen umzukehren. In diesem Beitrag möchten wir klären, wie eine starke Mikrobiologie helfen kann, den Boden gar, lebendig, krümmelig und fruchtbar zu machen.

Was ist ein natives Ferment?
Das milchsaure Bodenagil basiert auf Fermentation verschiedener
Inhaltsstoffe. Durch die heimische (native) Kräutermischung erhält das Bodenagil eine hohe mikrobielle Vielfalt. Huminsäure und Spagyrik komplettieren das Wirkspektrum im Boden.


Wie wirkt Bodenagil im Boden?

  • aktiviert und stabilisiert die Bodenbiologie
  • unterstützt den Humusaufbau
  • Krankheitserreger und Fäulnis werden zurückgedrängt
  • übermäßiger Unkrautwuchs wird gehemmt
  • stärkt die Lebensgemeinschaft zwischen Boden und Pflanze
  • Bodenagil bildet eine „milchsaure Verstoffwechslung“ von Wurzelexsudaten nach, so dass die Bodenmikrobiologie bereichert und aktiviert wird.
  • Harmonisiert die Wechselbeziehung zwischen Pflanzen und Boden
  • Das Bodenagil gleicht Mängel in der Bodenmikrobiologie aus.
  • Pflanzen scheiden über die Wurzel Botenstoffe und Wurzelexsudate aus. Diese Wurzelausscheidungen sind Nahrung und Botenstoffe für die Bodenmikroorganismen. Kommen die Wurzelausscheidungen aufgrund mangelnder Mikrobiologie im Boden zum Stocken, führt dies zur Erhöhung des Energiegehalts in der Pflanze und zum Saftstau. Dies schwächt die Pflanze und zieht tierische Schädlinge wie z.B Blattläuse an.

Wie wird die Mikrobiologie im Boden beeinträchtigt?

Starke Verdichtungen, längere Trockenheit, Kunstdünger und Pestizide, mangelnde Organik, Monokulturen beeinflußen die Vielfalt und Quantität der Bodenmikroorganismen.

Welche Aufgaben haben Mikroorganismen im Boden?

  • Verstoffwechseln Organik
  • Machen Nährstoffe für Pflanzen verfügbar
  • Sind am Aufbau der Bodenbestandteile beteiligt
  • Stabilisieren die Bodenstruktur
  • Beeinflussen das vorherrschende Milieu im Boden (z.B. Fäulnis oder Rotte)
  • Beeinflussen die Keimfähigkeit
  • Gehen Symbiosen mit Pflanzenwurzeln ein (Knöllchenbakterien)
  • Schützen Pflanzen vor pathogenen Keimen
  • Es gibt eine starke Kommunikation zwischen Mikroorganismen und Pflanzen, die Wirkmechanismen auslösen.
  • Das Bodenleben ist abhängig von einer funktionierenden und vielfältigen Mikrobenflora. Pflanzengesundheit, Wuchskraft, Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau sind Ausdruck oder Spiegelbild der Mikrobiologie im Boden.

Wann verwendet man das Bodenagil Ferment?

  • Vor dem Einarbeiten von Organik (Bokashi, Mist, Pflanzenresten, Mulch)
  • Nach dem Mulchen mit Organik (Heu, Rasenschnitt…)
  • Vor einer Bodenbearbeitung (Fräsen, Lockerung mit Sauzahn, Grabgabel…)
  • Bei Arbeiten am Pflanzbeet (organische Dünger & Kompost einbringen…)

Bodenagil stabilisiert die Bodenmikrobiologie
Sind die Bedingungen optimal, nähren Pflanzen durch die Abgabe bestimmter
Substanzen über die Wurzeln (z. B. Zucker, org. Säuren) die Mikrobiologie im Boden.
So entsteht eine Symbiose zwischen Pflanzen und Mikroorganismen.

Unkräuter (Zeigerpflanzen) wachsen vermehrt, wenn die Bodenmikrobiologie nicht harmoniert. Die Unkräuter ermöglichen einen natürlichen Ausgleich der Bodenflora, z.B. wenn der Boden verdichtet ist. Bodenagil bildet die „milchsaure Verstoffwechslung“ von Wurzelexsudaten nach, so dassdie Bodenmikrobiologie aktiviert und bereichert wird – Unkräuter weichen.

Das Boden-Agil aktiviert die Kommunikation zwischen Pflanze und Boden und stärkt deren Lebensgemeinschaft.

In Verbindung mit der Bodenbearbeitung werden Verdichtungen, Bodenmüdigkeit und starker Unkrautwuchs ausgeglichen, sowie die Bodenfruchtbarkeit erhöht. Die verwendeten Inhaltsstoffe, wie fermentierte Kräuter, Huminsäuren, Spagyrik bringen eine ausgewogene
Komposition um die Schwächen zu beheben.

Ideal wird Bodenagil mit einer Mineraliengabe kombiniert. Für Pflanzen sind verschiedenste Mineralien für Aufbau, Stabilität, Ausbildung von Blätter, Blüten und Früchten besonders wichtig. Eine besondere Mineralienmischung “Frohwuchs” wurde vom Bodenexperten Dietmar Näser zusammen mit Gärtnermeister Rainer Steidle initiiert. Sie zielt auf die Verbesserung von Böden, die heute sehr häufig in Gärten anzutreffen sind.

Schwierige ungare Böden, die Krankheiten im Gemüse und Obst nicht
unterdrücken können, einen hohen Schädlingsdruck und eine mäßige
Fruchtbarkeit aufweisen. Das Frohwuchs Bodenmineral gleicht Mängel oder
Überdüngung aus und regt Umsetzungsprozesse im Boden an.
Frohwuchs schafft neue Ausgangsbedingungen für ein funktionierendes
Bodenleben und gesundes Pflanzenwachstum!

Was ist in der Frohwuchs Bodenmineral Mischung enthalten?
Wichtige Bodenmineralien wie Gesteinsmehl, Zeolith, kohlensaurer
Kalk, Naturgips, Holzkohle und Schwefel bringen den Boden wieder in Schwung.


Die Wirkung von Frohwuchs kann durch eine aktive Mikrobiologie verstärkt werden. Das regelmäßige Gießen mit EM-aktiv oder Bodenagil ist deshalb sehr zu empfehlen.

Anwendungen – Bodenagil & Frohwuchs
Gartenarbeiten:
Vor dem Einarbeiten von Organik
(Bokashi, Mist, Pflanzenresten, Mulch…)
300 g /m² Frohwuchs ausstreuen und mit
50 ml Bodenagil /m² (beliebig Wasser zugeben)
angießen | bei schweren oder sehr harten Böden 75 ml /m².
Nach dem Mulchen mit Organik (Heu, Rasenschnitt etc.)
Mit Bodenagil gießen (25 ml /m²)
Vor einer Bodenbearbeitung bei Verdichtungen
(Fräsen, Lockerung mit Sauzahn, Grabgabel…)
50 ml Bodenagil /m² (Wassermenge beliebig)
mit 300 g /m² Frohwuchs kombinieren
Vor der Pflanzbeetbereitung
mit 300 g /m² Frohwuchs und mit 50 ml Bodenagil /m²
(Wassermenge beliebig)
Bäume pflanzen (in Pflanzgrube einarbeiten)
Je nach Größe des Baumes großzügig Frohwuchs
ins Pflanzloch einstreuen, mit bis zu
300 ml Bodenagil/ 20 L Wasser angießen
Hoher Unkrautdruck
Unkraut entfernen, Boden lockern, 300 g Frohwuchs
ausstreuen und 50 ml Bodenagil /m²
(Wassermenge beliebig) einarbeiten/eingießen
Verpilzte und moosige Rasenflächen
100 g /m² streuen und einregnen (Regen o. Gießkanne).
Bei Bedarf wiederholen.
Gemüsegarten
Vor der Saat bzw. vor dem Pflanzen von Kartoffeln,
Tomaten, Gurken etc. 300 g/m² vor einer flachen
Bearbeitung (kein Umgraben) einarbeiten.
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6 Gedanken zu „Gartenboden fit machen – Bodenagil & Frohwuchs“

  1. Hallo,

    wir haben ein Problem mit Grasmilben in unserem Hausrasen. Bis jetzt hat leider nichts geholfen. Könnten Ihre Produkte diese lästigen Viecher vertreiben?

    Herzliche Grüße,
    René Hilbert

    1. Hallo,
      wir haben Kunden, die mit Scharfen Blond gute Erfolge hatten. Andere probierten es mit Knoblauch-Tee. (Rezept für Knoblauchtee). Auch Neemöl kann effektiv eingesetzt werden.
      Empfehlen können wir den Mineralienmix “Frohwuchs” zum Streuen und EM-aktiv zum Gießen. Die Kombination soll eine Harmonisierung im Bodenleben bewirken. In einem gesunden System regulieren sich solche Unverhältnismäßigkeiten oft von selber. Wächst im Rasen sehr viel Moos? Die Milben sollen sich gerne auf mooshaltigen Rasen aufhalten. Dann wäre Vertikutieren angesagt. Ein pH-Wert Test bringt Klarheit über einen möglichen Kalkmangel. Mähen Sie einmal wöchentlich, das schränkt den Lebensraum der Milben ein. Wenn der Rasen evtl. länger nicht gedüngt wurde, wird auch eine ausreichende Nährstoffversorgung zu erfolgsbringenden Maßnahmen zählen.
      Viel Erfolg
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  2. Meine Himbeeren habe ich letztes Jahr umgepflanz. Nun haben die Pflanzen gelbe Blätter. D.h. Eisenmangel.
    Man spricht von Chlorose. Nun suche ich eine Möglichkeit, diese Pflanzen (es handelt sich auch um Johannisbeeren)
    mit EM wieder “flott” zu machen. Vor allem ist mir wichtig, dass ich dieses Jahr noch eine gute, reichhaltige Ernte
    einfahren kann.

    1. Hallo,
      Oftmals herrscht kein Eisenmangel, sondern aufgrund des überhöhten pH-Werts ist das Eisen nicht verfügbar, also blockiert. Magnesium- oder Schwefelmangel können auch Chlorosen verursachen.
      Es gibt mehrere Möglichkeiten:
      1. Sie ermitteln den pH-Wert des Bodens. Himbeeren mögen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Ist der pH-Wert zu hoch, würde ich mir überlegen, ob man selber die Ursache war (z.B. Kalkdüngung oder Gießen mit Leitungswasser?). Es gibt günstige pH-Bodentester.
      2. Ist der pH-Wert zu hoch können Sie mit Bokashi oder Kaffeesatz den pH-Wert kurzfristig senken. Auch mit unsere “Schwefel-Kati” (Schwefelfdünger) wäre es möglich, den pH-Wert zu senken und gleichzeitig auch vorhanden Stickstoff im Boden frei zu setzen.
      3. wenn der pH-Wert in Ordnung ist, dann brauchen Sie einen Eisen und evtl. auch Magnesiumdünger oder
      4. wenn die Himbeeren schon mehrere Jahre nicht mehr gedüngt wurden, dann sollten sie mit Kompost oder organischem Dünger z.B. Schwarzes Gold und Schafwoll-Pellets gedüngt werden.
      5. wenn Sie organisch Düngen ist es immer von Vorteil mit EM zu gießen, da die Mikroben die Nährstoffe pflanzenverfügbar verstoffwechseln.
      Herzliche Grüße und eine gute Himbeer-Ernte
      Annerose Fischer

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sind die Produkte Frohwuchs und Bodenagil (auf die Rasenfläche aufgebracht) schädlich für Kinder oder Tiere (Hasen und Katzen)? Bzw muss man warten bis diese wieder auf die Rasenfläche dürfen?

    Vielen Dank für ihre Antwort

    1. Hallo,
      Bodenagil ist völlig harmlos und es besteht keine Gefahr für Kinder oder Tiere. Bei Frohwuchs ist Schwefel in Granulatform enthalten. Alle weiteren Inhaltstoffe lösen sich entweder sehr schnell auf oder sind nicht gefährlich. Das Schwefelgranulat löst sich nicht so schnell auf. Im Rasen wird man zwar die wenigen Körner nicht leicht finden aber Kinder sind finderisch. Es wäre auf jedenfall gut, wenn das Frohwuchs gut eingewässert wird. Und lieber 2 Wochen keine Tiere oder Kinder unbeaufsichtigt auf den Rasen lassen oder das Frohwuchs vor einer Regenperiode ausstreuen. Dass Tiere es fressen ist zwar unwahrscheinlich, weil es unangenehm riecht, aber natürlich möglich.
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

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