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EM-Rasenpflege im Frühjahr

Rasenpflege im Frühjahr

Wenn schon längst die ersten Zwiebelblumen blühen lässt unser Rasen immer noch den Kopf hängen. Er wirkt im Frühjahr meist gelb und am Boden liegend. Moos und kahle Stellen zeigen sich dort wo früher ein sattgrüner Rasen vorzufinden war. Mit den Tipps zur Rasenpflege steht einer sattgrünen Rasenfläche nichts mehr im Weg.

Tipp: Blüht die Forsythie in voller Pracht, kannst du mit der Rasenpflege beginnen.

Äste und Laub entfernen

Entferne zu allererst Äste und Laub das noch auf der Rasenfläche liegt. Wenn du einen Laubhaufen als Winterquartier für Igel oder sonstige Gartentiere errichtet hast, kannst du diesen ab April entfernen.

Im nächsten Schritt durchkämmst du mit dem Laubrechen den Rasen und entfernst damit abgestorbenes Gras. Hier darfst du ruhig kräftig rechen, da so auch etwas Luft in den Rasenboden gelangt. Dadurch wird die Oberfläche des Bodens aufgeraut, der Rasen anregt und Fäulnisprozesse wie der „Schneeschimmel“ werden gestoppt.
Nach nur wenigen Tagen wirst du den Unterschied an einer deutlichen Grünfärbung der Gräser feststellen.

Wann wird der Rasen das erste Mal gemäht?

Tipp: Mähe den Rasen nicht zu früh im Jahr, denn über die Grasblätter kann der Rasen Photosynthese leisten, während die Nährstoffaufnahme über die Wurzeln aufgrund zu tiefer Bodentemperatur noch auf sich warten lässt.

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Kahle Stellen im Rasen, speziell unter den Bäumen, sähen wir im zeitigen Frühjahr nach. Mit einem Eisenrechen lockerst du die Fläche auf, streust den Rasensamen aus und arbeitest ihn in etwa 0,5 cm tief mit einem Rechen ein.
Die stetige Feuchtigkeit durch Tau und Niederschlag lässt den Grassamen rasch keimen und die Lücken schließen.

Tipp: bei einer Wuchshöhe von einem Zentimeter kannst du die Nachsaat bereits Düngen. Hierzu eignet sich unser organischer Rasen Dünger „Rasen – Rainer“ aufgrund seiner einzigartigen Zusammensetzung sehr gut. Seine Inhaltsstoffe sind für das Bodenleben sehr zuträglich und der Nährstoffgehalt (N 6,9 | P 1,9 | K 7,8) für ein gutes Rasenwachstum abgestimmt.

Warte mit dem ersten Mähen bis die Gräser ca. 8-10 cm hoch sind, soweit stabilisert. Je nach Witterung ist das nach 3-4 Wochen. Wenn zu früh gemäht wird, sind die einzelnen Gräser noch nicht stabil genug verwurzelt und würden durch das Mähen beschädigt oder ausgerissen werden.

Rasensamen beizen mit EM im Frühjahr

Gebeiztes Saatgut beschleunigt das Wachstum nach der Keimung und versorgt deinen Grassamen und den Boden mit wertvollen Mineralien die auch für ein aufbauendes Mikroben-Milieu wichtig sind.

Saatgut beizen mit EM

  1. Tipp: 1 kg Grassamen mit 40 g RoPro-Lit Urgesteinsmehl oder/und RoPro 13/20 in einer Schale vermischen
  2. Die Mischung auf Papier auslegen und mit EM-aktiv pur besprühen – den Samen nur einnebeln, nicht völlig einnässen, da sonst die Mineralien wieder abgewaschen werden
  3. Die Spezial EM Mischung ca. 1 Stunde in der Sonne trocken lassen und danach den Samen wie gewohnt aussäen (20 g/m²).
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Rasen im Frühjahr vertikutieren und Moos beseitigen

Speziell gegen Moos bietet sich idealerweise das Frühjahr zum Vertikutieren an. Bester Zeitpunkt ist ab der Forsythienblüte.
Für die Maßnahme kannst du dir einen Vertikutierer vom Baumarkt für ca. 15 €/Tag ausleihen oder einen Eisenrechen verwenden.

Mit dem Eisenrechen kratzt du das Moos aus dem Rasen und kompostierst es mit EM und RoPro-Lit Urgesteinsmehl im Komposthaufen. Die Ursache für Moos liegt meist an zu starker Beschattung, Staunässe, Verdichtungen im Boden oder schwachen, mageren Standorten.

Wenn der Boden extrem lange trocken war und dadurch sehr hart und in sich „zusammengefallen“ (verdichtet) ist, solltest du tätig werden. Die Verdichtungen in tieferen Bodenschichten kannst du mit einer Grabgabel auflockern und somit für regen Wasserabfluss sorgen. Du stichst dabei mit der Gabel in den Boden ein, ziehst die Gabel ein wenig zu dir und holst sie wieder aus dem Boden. Der Lochabstand sollte bei etwa 10 cm liegen.

Der Rasenboden braucht Sauerstoff

Der Vertikutierer macht das automatisch. Er entfernt nicht nur das Moos sondern sticht, bzw. schneidet kleine Ritze in den Boden. Dadurch wird der Rasenboden auch belüftet.
Nach dem wir das Moos entfernt haben, werten wir unseren Boden mit Frohwuchs 100g/m² auf, säen die Fläche mit EM gebeiztem Saatgut nach und drücken es mit einer Rasenwalze oder den Schuhen an. Zu guter Letzt düngst du deinen Rasen mit dem „Rasen Rainer“ und versorgst ihn mit allen Nährstoffen die er benötigt, um die Fläche rasch schließen zu können.

Achte auf die Schnitthöhe, wenn du die Nachsaat mähst, damit frisch aufgegangene Gräser nicht beschnitten werden oder warte mit dem Mähen der Nachsaat bis sie ca. 7-10 cm hoch ist. Dann ist die Nachsaat soweit stabil, dass sie auch durch das Mähen nicht beeinträchtigt wird.

Vier Gaben Bodenagil im Jahr, im Abstand von 6 Wochen wirken zusätzlich gegen bestehende Verdichtungen im Boden.

Rasenpflege im Frühjahr in 7 Schritten

  1. Moos entfernen mit dem Eisenrechen
  2. Verdichtungen mit der Grabgabel lösen
  3. Frohwuchs mit 100g/m² austreuen
  4. Mit EM gebeiztes Saatgut aussähen
  5. Fläche an ebnen
  6. Rasen düngen
  7. Saatgut und Dünger zweimal täglich 3-5 min einwässern

Rasenpflege nach dem Vertikutieren

Nach Aussaat und Düngung muss die Fläche ausreichend Wasser erhalten damit der Dünger gelöst und die Saat stets feucht gehalten wird. Zwei kurze Bewässerungsintervalle über den Tag verteilt a 3-5 min, bei direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturen von über 20 Grad fördern die Keimung deines Rasens.

Nach etwa 14 Tagen oder wenn die Keimlinge bereits einen Zentimeter aufgewachsen sind und sich der Dünger aufgelöst hat, kannst du deinen Rasen mähen. Senke die Schnitthöhe nicht zu rasch, achte auf die 1/3 Regel, (max. 1/3 einkürzen) da die Gräser dabei Schaden nehmen können. Den Rasen mähst du zu dieser Zeit unbedingt mit dem Auffangkorb, da der liegen gebliebene Rasenschnitt sonst den jungen Rasen hindert aufzuwachsen.

Tipp: Eventuell kannst du Sträucher und Bäume im näheren Umfeld des Rasens zurückschneiden. Dadurch verbessert sich die Lichtausnutzung für den Rasen und es wächst weniger Moos.

Die Düngung wirkt besser und schneller, wenn du den Rasen mit Bodenagil oder EM-aktiv (50ml/10 L Wasser oder 0,5% mit Aquamix) gießt. Der organische Dünger braucht die mikrobielle Vielfalt im Boden, damit die Nährstoffe pflanzenverfügbar umgesetzt werden können.


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  • angereichert mit Pflanzenkohle, Mykorrhiza, EM-Keramikpulver und Effektiven Mikroorganismen
  • Langzeitdünger mit gut ausgewogener Nährstoffbilanz – N 3,8 | P 2,7 | K 4,9
  • 7 kg reichen für 90 m² Rasenfläche

Nach der Düngung solltest du deinen Rasen gut wässern und etwa 7-10 Tage Zeit geben, ehe du den Rasen mähst. Der organische Dünger braucht etwas Zeit, bis er aufgelöst ist. Mähst du nach dem Düngen zu früh, kann es sein, dass der Rasenmäher den Dünger aufsaugt.

Tipp: Achte auf die 1/3 Drittel Regel und mäh nicht gleich zu tief. Regelmäßiges Mähen 1 x wöchentlich fördert eine dichte Grasnarbe.

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Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin von Anfang an dabei, also eines der Urgesteine hier. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

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