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Erfolgreicher Kartoffelanbau mit EM

Kartoffeln anbauen mit EM

Eigene Kartoffeln anbauen und ernten – das probiert jeder Gärtner einmal aus. Und meist bleibt man dann auch dabei, weil es etwas Besonderes ist, Kartoffeln zu legen, den Wachstumsprozess zu beobachten und schließlich den feinen Geschmack der selbst geernteten Kartoffeln zu schmecken. Damit der Kartoffelanbau gelingt, bekommst du hier Tipps, wie EM zu einer erfolgreichen Ernte beitragen kann.

Vorkeimen von Kartoffeln mit EM

Kartoffeln werden von März bis April für ca. 6 Wochen zum Vorkeimen ans helle Fensterbrett gestellt. Dazu eignen sich Eierkartons sehr gut. Meist spitzen an den Saatkartoffeln schon kleine Augen heraus. Die Kartoffeln also immer so in die Kiste legen, dass die „Augen“ nach oben schauen um sich ausbilden. Auf der anderen Seite der Kartoffel ist der Nabel, der Teil, der mit der Mutterpflanze verbunden war.

EM-Beizung

Für eine perfekte Keimung kannst du die Kartoffeln mit den regenerativen Mikroben und Mineralien beizen. Die Knollen sprühst du mit einer EM-aktiv oder EM-blond Lösung (2-5 ml /200 ml Wasser) ein und bestäubst sie anschließend mit RoPro-Lit Urgesteinsmehl oder RoPro 13/20.

Eine andere Art der „Impulsgebung“ ist ein Tauchbad für die Kartoffeln. Dazu tauchst du sie für ca. 30 min in ein EM-Tauchbad (2-5 ml /200 ml Wasser), bis die Haut vollgesogen ist. Danach kannst du die feuchten Kartoffeln einstäuben.

Wie lange wird vorgekeimt?
Für die Dauer der Vorkeimung (4-6 Wochen) kannst du sie alle paar Tage mit der EM-Lösung besprühen. (Die Lösung ist nicht dauerhaft haltbar, bitte alle paar Tage frisch ansetzen).
Sollten die Triebe lange statt kurz und gedrungen werden, dann ist es entweder zu dunkel oder zu warm. Optimal ist eine Temperatur von 15-20 °C Raumtemperatur und ein heller Fensterplatz.

Vorteile der Vorkeimung:

  • Die Kartoffeln spitzen früher aus der Erde raus (schnelleres Auflaufen) und sind ca. 3 Wochen früher erntereif.
  • Die Knollen werden durch das Beizen mit EM-aktiv und Mineralien (Gesteinsmehl oder RoPro13/20) vor Pilz- oder Knollenkrankheiten geschützt.
  • Vorgekeimte Kartoffeln sind stabiler und die Ansteckung über die Sporen der Krautfäule verzögert sich nach hinten.
  • Beim Vorkeimung werden meist nur ein paar Keime ausgebildet, das vermindert zwar die Austriebe, dafür werden die Knollen größer.

Kartoffel-Düngung und Vorbereitung des Beets

Wer geeigneten abgelagerten Mist oder halbverrotteter Kompost hat, bringt ihn schon im Herbst in das zukünftige Kartoffel-Beet aus.
Küchenbokashi kannst du ca. 4-6 Wochen vor dem Anbau eingraben und ist eine wunderbare Möglichkeit, das Beet mit organisch wertvollem Dünger anzureichern. Auch beim Setzen selber kannst du die hungrigen Kartoffeln mit reifer Komposterde und/oder organischem Dünger, wie das Schwarze Gold Forte und/oder Schwarzes Schaf (Schafwollpellets) düngen.

Eine tiefgründige Lockerung vor dem Setzen mit einem Sauzahn, einer Broadfork (Doppelgrabegabel), einer Grabgabel oder einer Harcke begünstigt das Wachsen großer Kartoffeln, da Nährstoffe gelöst werden und Wurzeln das Erdreich leichter durchwurzeln.


Kartoffeln pflanzen

Wann werden Kartoffeln gesetzt?

Es gibt ein Sprichwort, das sich oftmals bewahrheitet. „Pflanzt du mich im April komm ich wann ich will, pflanzt du mich im Mai, komm ich gleich.“ Kartoffeln mögen es warm. Wenn es im April sehr kalt ist gibt es auch die Möglichkeit das Kartoffelbeet anschließend mit Flies abzudecken. Früh-Sorten sollten nach Möglichkeit auch im April gesetzt werden.
Optimaler Zeitpunkt ist zwischen April und Mai. Es ist auch möglich noch Anfang Juni Kartoffeln zu pflanzen. Die Gefahr, dass sie vor der Ausreifung an Blattkrankheiten erkranken wird jedoch größer. Die Erfahrung zeigt, dass das frühere Setzen Vorteile für die Blattgesundheit hat.

Kartoffeln setzen in einem 1,20 m breiten Beet

Zwischen den Reihen lässt du ca. 70 cm Abstand. Dann setzt du die Kartoffeln im Abstand von 30 cm in der Reihe. Die Keime schauen dabei natürlich nach oben!
Nun gibt es wieder mehrere Möglichkeiten. Solltest du kein Küchen-Bokashi und auch keinen Mist oder halbverrotteten Kompost im Herbst ausgebracht haben kannst du nun auch etwas Komposterde mit organischen Dünger mischen und über die Kartoffeln streuen. Du kannst die Komposterde auch vor dem Setzen in den Furchen ausbringen.

Ist der Zeitpunkt für das Kartoffel-Legen gekommen, ziehst du vom Rand her bei ca. 25 cm zwei ca. 15 cm tiefe Furchen (genau da, wo du halbfertigen Kompost oder Bokashi eingebracht hast) und streust in diese Pflanzreihe Frohwuchs. Die Mineralienmischung stärkt die Keimung und versorgt die Kartoffeln mit wichtigen Mineralien.

Nach dem Abdecken mit Erde kannst du die Kartoffeln mulchen. Dafür verwendest du Rasenschnitt, am besten etwas vorgetrocknet, Heu oder gehäckseltes Stroh, auch Laub oder andere Organik ist geeignet.
Zum Angießen dosierst du EM-aktiv 50 ml /10 L Wasser. Das Kartoffelbeet die nächsten Wochen feucht halten.

Wenn die Kartoffeln ca. 10-15 cm hoch gewachsen sind, werden sie mit Erde gut angehäufelt bis sie nur noch mit den Blättern rausspitzen und mit Heu, ca. 10-15 cm dick, gemulcht.


Kartoffelpflege mit EM-Blatt-Vitalisierung

Sobald das Grün raus spitzt kannst du 2-3 Mal Spritzungen im Abstand von 14 Tagen mit EM-aktiv oder Blattagil und RoPro Startfit (Spritzfähiger Kalk zur Stärkung der Blattstruktur und Widerstandskraft) durchführen. Wenn die Jugendentwicklung abgeschlossen ist, dann wird anstatt RoPro Startfit, RoPro 13/20 verwendet, natürlich in Kombination mit EM (EM-aktiv, Scharfes Blond oder Blattagil).

„Wird der Boden warm, werden vermehrt Nährstoffe nachgeliefert. Die Vitalisierungsspritzungen helfen, dass die Kartoffeln dieses große Nährstoffangebot gut nutzen können und keine Überschüsse an Eiweiß und oder Zucker im Blattsaft entstehen. Das macht die Pflanze unattraktiv für Schädlinge.“

Regenerative Mikroben und Mineralien auf dem Blatt stärken die Photosyntheseleistung, fördern den Abbau von Eiweiß in der Pflanze, stärken das Wurzelwachstum (Knollenwachstum) und reduzieren Pflanzenstress. Die regelmäßigen Spritzungen helfen, einen möglichen Pilzdruck einzudämmen. EM-aktiv und/oder Scharfes Blond sollte regelmäßig wöchentlich oder alle 2 Wochen gespritzt werden.

Welche Kartoffel Blattkrankheit ist besonders gefürchtet?
Die Kraut – oder Kartoffelfäule ist für Nachtschattengewächse wie Kartoffel und Tomate sehr gefährlich und leider auch sehr verbreitet. Beide Pflanzen sollten nicht in Nachbarschaft zueinander stehen. Ein Kartoffelfeld in der näheren Umgebung ist fast ein Garant für die bevorstehende Infizierung, denn die feinen Sporen werden weit mit dem Wind übertragen. Deshalb ist die vorbeugende EM-Vitalisierung sehr wichtig, denn du zögerst die Krautfäule damit hinaus und im besten Fall werden die Kartoffeln nicht krank.


Häufige Schädlinge und Blattkrankheiten an Kartoffeln

Begleitpflanzen gegen Schädlinge:
Kartoffeln können von Drahtwürmern in der Erde und von Kartoffelkäfer und Schnecken an den Blättern drangsaliert werden. Drahtwürmer lassen sich von Düften vertreiben. Tagetes sollen wegen ihres Duftstoffes gut gegen Drahtwürmer helfen, auch Ringelblumen mögen sie nicht. Pflanzen, die aromatisch duften können Drahtwürmer aber auch potenielle Kartoffelkäfer von den Kartoffelpflanzen ablenken. Ein kleiner Blühstreifen neben den Kartoffeln schaut ausserdem noch hübsch aus.
Gegen Schnecken ist (scheinbar) noch kein wirksames Kraut gewachsen. Absammeln am Abend und an regnerischen Tagen ist immer noch sehr effektiv.

Das Einarbeiten von Frohwuchs kann ebenso helfen, Schädlinge abzuwehren. Das Frohwuchs ist ein Mineralienmix aus verschiedenen Kalkgesteinen, Schwefel, Zeolith, Gesteinsmehl und Kohle. Es liefert Mineralien und hält den pH-Wert stabil. Mineralien sind für die Schädlingsabwehr auch in der Pflanze unerlässlich. Ein ausgewogener pH-Wert reduziert Pflanzen-Stress, was unmittelbar Einfluss auf die Schädlingsabwehr hat.

Was kannst du schon vorbeugend gegen den Kartoffelkäfer unternehmen?

Mehr Infos zu Kartoffelkäfer-Bekämpfung findest du hier!

Blühende Kartoffeln üben einen eigenen Reiz aus. Ein bisschen stolz darfst du über so eine Kartoffelernte schon sein, oder?


Video | Kartoffeln anbauen mit EM leicht gemacht! 

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Unsere Produkte für den Garten werden seit über 25 Jahren immer weiterentwickelt und decken breite Anwendungsgebiete ab. Ob für Pflanzen und Boden, zur Schädlingsregulierung und zum Behandeln von Blattkrankheiten. Alle Bereiche im Garten können mit Hilfe von EM optimiert werden. Im Vordergrund steht das Naturnahe Gärtnern, mit dem Fokus auf Bodengesundung mit Humusaufbau, vorbeugender Pflanzenvitalität und Produkten, die das ermöglichen.

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Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin von Anfang an dabei, also eines der Urgesteine hier. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

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