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Pflaumenwickler - was tun?

Schädlinge natürlich bekämpfen

Pflaumenwickler – was tun? Natürliche Hausmittel bei Befall von Zwetschgenbäumen mit dem Schädling

Mit effektiven Mikroorganismen umweltschonend und naturnah auf Schädlinge im Garten reagieren!

Schädlinge im Hausgarten

Schädlingsbefall an Pflanzen zeigen vielerlei Ursachen auf: geschwächte Pflanzen, Probleme im Boden und an den Wurzeln, zu wenig Nützlinge und vieles mehr. Davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Merke: Vitale und gesunde Pflanzen sind nicht so anfällig für Schädlinge und Krankheiten!

Anwendungen mit Effektiven Mikroorganismen unterstützen die Pflanzengesundheit, so dass ein starker Schädlingsbefall und Krankheiten gar nicht erst auftreten. Der beste Pflanzenschutz ist die Pflanzen vorbeugend zu stärken. Ist es trotzdem mal soweit, dass eine Pflanze von Käfern, Läusen oder Blattkrankheiten befallen wird, helfen hier unsere Tipps zur Sofortbehandlung.

Pflaumenwickler

Grapholita funebrana, Familie: Wickler
Der Pflaumenwickler ist eine Schmetterlings-Art aus der Familie der Wickler. Er ist ein unscheinbarer Falter, der hauptsächlich Zwetschgen und Pflaumen, aber auch andere Prunus-Arten befällt. Von außen schauen die Früchte ganz toll aus und im Inneren befindet sich eine gefräßige Made.

Für den erwerbsmäßigen Obstanbau ist der Pflaumenwickler ein gefürchteter Schädling, denn befallenes Obst muss aussortiert werden. An den Früchten befindet sich dann außen ein Bohrloch, dass mit einem farblosen Pfropfen verschlossen ist. Im Inneren findet man die Maden vor, die erst weiß und später rötlich gefärbt sind.

Pflaumenwickler Schädling

Betroffene Pflanzenarten

  • Pflaumenbäume
  • Zwetschgenbäume
  • Apfelbäume

Schadbild Pflaumenwickler

  • Verfrühtes Abfallen der Früchte (Junifruchtfall)
  • Fraßgang von Fruchtstiel bis zur Fruchtmitte
  • bis 2 mm große Ausgangsöffnung an der befallenen Frucht
  • Vorzeitiges Reifen und weiche Früchte
  • das Einbohrloch ist mit einem farblosen gummiartigen Tröpfchen versehen
  • im Fruchtinneren sind die mit Kot gefüllten Fraßkammern und meist auch eine Raupe zu finden

Entwicklung und Lebenszyklus

Ende April ist der unscheinbare Schmetterling unterwegs und legt 40-60 Eier ab. Dabei legt er jeweils ein Ei an der Unterseite der Früchte ab. Nach etwas zwei Wochen schlüpft die erste Generation der jungen Raupen, die sich nach und nach in die Früchte bohrt und sich vom Fruchtfleisch ernährt. Vor der Verpuppung verlässt die Made die Frucht und sucht sich in lockeren Rindenstücken oder anderen geeigneten Plätzen ein Versteck für die Verwandlung zum Falter. Es gibt aber gleichzeitig auch Raupen, die sich mit den Früchten vom Baum fallen lassen (Junifruchtfall) und sich in den Fruchtmumien fertig entwickeln. Eine zweite Generation des Schädlings kann dann im Juni unterwegs sein.


Maßnahmen gegen Pflaumenwickler Befall

  • Abgefallene Früchte regelmäßig sammeln und entsorgen (nicht im Kompost, da die Maden sich auch dort weiter entwickeln können)
  • Vogelkästen im Baum oder in der Nähe aufhängen. Vögel fressen die Raupen
  • Das Auftreten des Pflaumenwicklers kann mit Pheromonfallen, Obstmadenfallen und Leimtafeln kontrolliert und reduziert werden
  • EM-aktiv reichlich innerhalb der Baumkrone gießen
  • RoPro-Lit Gesteinsmehl ausstreuen
  • EM-Bio Cocktail regelmäßig ab Beginn des Blatt-Austriebs spritzen.

Unser Anwendungstipp bei Pflaumenwickler –
Spritzungen mit dem EM-Bio-Coktail

Zeigen Pflanzen erste Anzeichen eines Schädling-Befalls, zum Beispiel Kartoffelkäfer, weißer Fliege oder Blatt-Läuse, dann dreimal im Abstand von drei Tagenspritzen. Der EM-Bio-Cocktail ist sehr vielfältig, du kannst ihn jederzeit abwandeln und ergänzen.

Tipp von unserer Gartenexpertin Annerose:
„Mit dem EM-Bio-Cocktail können wir aktiv bei Befall von Pflanzenkrankheiten Abhilfe schaffen. Dabei arbeiten wir mit natürlichen Inhaltsstoffen und mit der regenerierenden Kraft der Mikroorganismen – ohne dabei Insekten oder dem Bodenleben zu schaden.“

Unsere Empfehlungen zur Bodenstärkung/Düngung
Standard-Mischung (Basic) für alle Pflanzenarten
Wöchentlich Pflanzen besprühen:
5 ml EM-aktiv oder 5 ml Scharfes Blond + 1 TL RoPro 13/20 Pulver mit 1 L Wasser mischen
EM-Bio-Cocktail – optimierte Pflanzenstärkung bei Schädlingsbefall
Mit 1 L Wasser mischen:
5 ml EM-aktiv (1/2 Verschlusskappe)
1 TL RoPro 13/20,
5 ml Terrafert Blatt,
1 TL RoPro-Startfit,
20 ml Biplantol (z. B. Vital NT, Contra X, Rosen NT, Buxus)
5 ml Scharfes Blond
Bei starkem Schädlingsbefall zusätzlich
Neem-Öl verwenden.
Bei Befall von Schadinsekten oder bei Blattkrankheiten ein- bis dreimal sprühen,
im Abstand von ca. 3 Tagen.
Vorbeugend 1–2 Mal monatlich sprühen

Produkt-Tipp: EM-Bio-Cocktail Set (Komplett-Set)

Video-Tutorial: EM-Bio-Cocktail mischen und ausbringen

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