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Der EM-Garten im Frühjahr

EM-Garten im Frühjahr

Endlich Frühling! Welche Gartenarbeiten nun anstehen erfahrst Du in diesem Blogbeitrag.

Inhaltsverzeichnis:

Was sind die ersten Anwendungen für den EM-Garten im Frühjahr?

Bereits ganz zu Beginn der Gartensaison werden mit EM-aktiv 1:50 – 1:100 (100 – 200 ml auf 10 L Wasser) alle Gartenflächen kräftig gegossen. Solange der Boden noch nicht bepflanzt ist, darf ruhig eine kraftvolle Impfung mit EM stattfinden. Später wird die Dosierung reduziert.
Mit dieser EM-Lösung dürfen auch alle Beete, Sträucher und Obstbäume überbraust oder besprüht werden. Der EM-Garten im Frühjahr profitiert stark von dieser probiotischen Impfung. Ein vielfältiges, aufbauendes Mikrobenmilieu drängt pathogene Keime zurück und bietet beste Voraussetzung für gesundes Wachstum.



Gemüsepflanzen mit EM-aktiv angießen

Pflanzen können sich in einem mikrobiell gut versorgten Boden besser entwickeln.

EM ist kein Düngerersatz! Damit Mikroorganismen ihre volle Wirkung entfalten können, muss der Boden ausreichend mit organischem Dünger, z.B. einer Mulchschicht aus Rasenschnitt, versorgt werden. Sobald der Rasen gemäht wird, kannst du deine ausgepflanzten Gemüse Pflänzchen mit einer dünnen Schicht aus Rasenschnitt mulchen. Das schützt vor Austrocknung des Bodens und ist gutes Futter für den Regenwurm.

Giessen mit EM-aktiv EM-Chiemgau

Pflanzen organisch Düngen

Warum soll ich überhaupt organisch Düngen?

Organischer Dünger wird erst vom Bodenleben pflanzenverfügbar verstoffwechselt. Das Bodenleben ernährt sich selbst davon und profitiert dabei. Bei Kunstdünger wird die mikrobielle Vielfalt gestört und dies führt oftmals zu einer Veränderung des pH-Werts, was bei dem Bodenleben zu einer starken Beeinträchtigung führt.

Die Vorteile von fermentiertem Dünger sind die zahlreichen Antioxidantien, Enzyme und entstehende Metabolite, also Stoffwechselprodukte, die beim Fermentieren entstehen und für viele Wirkmechanismen im Boden verantwortlich sind.

Organisch düngen kannst du z.B. mit einer Mulchdecke aus Gras oder Rasenschnitt, Pflanzenabfällen, Heu, gereiftem Mist oder Bokashi. Außerdem gibt es eine Vielzahl an organischen Düngern mit tierischem Ursprung, wie z.B. Hornspäne, Hornmehl oder Schafwolle. Wenn du organisch düngst, kannst du die Wirksamkeit mit EM-aktiv erhöhen, indem du mit einer EM-Lösung (50 ml / 10 L Wasser) regelmäßig gießt.

Welche organischen Dünger kann ich im EM-Garten im Frühjahr verwenden?

Schwarzes Gold – fermentierter Hühnermist mit Holzkohle

Das „Schwarze Gold“ (fermentierter Hühnermist mit Holzkohle, Getreidespelzen, EM-aktiv und Gesteinsmehl) liefert Nährstoffe und Antioxidantien.

Die zugegebene Kohle verhindert, dass Nährstoffe ausgewaschen werden. Zudem steigt die Wasserhaltefähigkeit

Schafwolle lose und Schafwollpellets

Schafwolle gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Langzeitdünger versorgt die Pflanzen noch nach Monaten mit Stickstoff, Kalium, Phosphor und Schwefel. Sie speichert Wasser, verbessert die Bodenstruktur und ist Lebensraum für Kleinstlebewesen im Boden.

Im Hochbeet oder Pflanzgefäßen kann ungewaschene Schafwolle flächig eingearbeitet und anschließend mit Schwarzerde, Gartenerde und Kompost abgedeckt werden. Vor dem Ausbringen wird die Schafwolle kurz in einem EM-Tauchbad getaucht (50 ml EM-aktiv in 2L Wasser). So wird gleich eine große Mikrobenvielfalt mitgeliefert.

Im Gartenbeet ist die lose Schafwolle nicht wirklich praktisch einzuarbeiten. Hier sind Schafwollpellets besser geeignet. Die Schafwollpellets – Schwarzes Schaf beinhalten als Besonderheit noch die mit EM voraktivierte Pflanzenkohle, die mit der Schafwolle verpresst wurde. Sie eignet sich in allen Bereichen des Hausgartens als Dünger.

Tipp: Gib zu der Schafwolle noch einen kurzfristig, pflanzenverfügbaren Dünger wie Küchenbokashi oder Rasenbokashi zu. Die Kombination der zeitlich unterschiedlich verfügbaren Nährstoffen garantiert eine gute und ausreichende Nährstoffversorgung.
Der organische NK-Dünger Schafwolle (ca. N 10 -12 – K 7 ) bietet einen rundum Düngeeffekt für Obst, Gemüse, Kräuter, Blumen und Sträucher!


Die Aussaat im EM-Garten im Frühjahr optimieren

Samen beizen

Blumen- oder Gemüsesamen mit einer Messerspitze EM-Keramikpulver oder RoPro 13/20 bestäuben und lagern. Das stärkt die Vitalität und die Keimfähigkeit der Samen. Auch kurz vor der Aussaat ist dies noch sinnvoll.

Weiche Knollen (z.B. Kartoffeln) werden vor dem Pflanzen mit einer EM-aktiv-Lösung 20 ml / 1 L Wasser besprüht und anschließend mit RoPro 13/20 bestäubt. Harte Knollen, wie Gladiolen oder Gemüsezwiebeln, können vor dem Pflanzen auch in der EM-Lösung eingeweicht werden.


Tauchbad mit EM-Lösung für einen guten Start

Gemuesebeet-anlegen-EM-Tauchbad-RoPro-1320-Biplantol-EM-aktiv-EM-Chiemgau

Pflanzen in EM tauchen
Vor dem Auspflanzen werden Gemüse- und Zierpflanzen in eine EM-Lösung getaucht, um Pflanzengesundheit und das Wurzelwachstum zu fördern.

In 3 L Wasser kommen:
• 1 Teelöffel RoPro 13/20
• 10-20 ml EM-aktiv
• 20 ml Biplantol Vital NT Pflanzenhomöopathie

Diese Kombination umgibt den Wurzelballen mit wertvoller, regenerativer Mikrobiologie und schützt so vor Krankheiten. Außerdem ist der Wurzelballen gut durchtränkt, was das Anwachsen enorm erleichtert.


Pflanzerde mit EM aufbereiten

Pflanzen sind nur so gesund wie der Boden!

Wenn du eigene Gartenerde oder Pflanzerde aufwerten willst, mischt du pro 40 L Erde:

• 1-2 Teelöffel EM-Keramikpulver
• bis zu 0,3 kg RoPro-Lit Gesteinsmehl
• 400 g Schwarzes Gold (wenn die Erde ungedüngt oder nur schwach vorgedüngt ist)
• optional können ca. 2 Liter RoPro-Streu Pflanzenkohle dazu gemischt werden.

Blumenerde mit EM-aktiv, schwarzem Gold und RoPro-Streu Pflanzenkohle aufbereiten
gekaufte Blumenerde kann man mit EM, Urgesteinsmehl und organischem Dünger sehr gut aufwerten

Torffreie Erden verwenden

Unsere Chiemgauer Bio-Schwarzerde ist z.B. torffrei, mit EM-aktiv und Pflanzenkohle produziert.

Die Chiemgauer Bio-Schwarzerde enthält wertvolle Ausgangsmaterialien. Durch den Zusatz von Pflanzenkohle (Terra Preta Prinzip) wird die Nährstoffverfügbarkeit für Pflanzen erheblich verbessert. Sie eignet sich hervorragend zum Auffüllen von Hochbeeten oder zur Optimierung der Pflanzbeete (20 L /m² – leicht einarbeiten).

Verwendet werden für die Bio-Blumenerde: Grünschnittkompost, aufbereitet mit Holzkohle und effektiven Mikroorganismen, Kokos- und Holzfasern, Ton, Zeolith, Schafwollpellets und organischer NPK-Dünger.

Die gebrauchsfertige Bio-Erde ist für Gemüse-, Beet und Balkonpflanzen oder für das Auffüllen von Hochbeeten geeignet. Gemüse wie Tomaten, Gurken oder Paprika, sowie Kräuter und Blumen können direkt in die Schwarzerde gepflanzt werden.
Ein Untersetzer bei Kübeln bewährt sich, um das durchfließende bräunlich verfärbte Wasser aufzufangen.


Kompostaufbereitung mit EM

Guter Kompost will optimiert sein

Den Kompost bei jeder Füllung mit EM-aktiv (pur oder verdünnt) besprühen, mit RoPro-Lit Gesteinsmehl und RoPro-Streu (voraktivierte Pflanzenkohle) mischen. So werden Fäulnisprozesse und Geruchsentwicklung unterbunden und ein guter Rotteprozess in Gang gesetzt.

Wie wird der EM-Kompost aufgesetzt?

Je 1 m³ Organik (Rasenschnitt, Organik vom Ausgrasen, Pflanzenreste, Erde, Laub, …) werden folgende Zusätze benötigt:

Die Mengen variieren und hängen davon ab, ob der Kompost auf einmal aufgesetzt wird oder über Monate hinweg immer wieder mit Organik gefüttert wird. Dauert der Vorgang länger werden auch mehr Zusätze benötigt.

Die Mikroorganismen spielen eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung. Deshalb sollte man hier nicht geizen. Zwischen 5 und 20 L kannst du einspeisen.

Weitere Informationen kannst Du im folgenden Beitrag lesen.

Tipp: Für eine Blumenerde sollte der Kompost mindestens zwei Jahre gereift sein.

zwei-Jahre-alter-Kompost-EM-Chiemgau
Zwei Jahre alte Komposterde – aufgesetzt mit Pflanzenkohle, EM-aktiv und Urgesteinsmehl

Hoffentlich konnten wir dir nützliche Tipps für deinem EM-Garten im Frühjahr geben und wünschen viel Freude beim Pflanzen der ersten Gemüsepflänzchen, Aussäen von Blumen und Gemüse, Kompost aufbereiten, … und beim Abwarten, wie alles wächst und gedeiht.

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Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin von Anfang an dabei, also eines der Urgesteine hier. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

4 Kommentare zu “Der EM-Garten im Frühjahr

  • Liebe Annerose, ich habe meinen Kompost mit EM aufgesetzt und aufgebessert. Nun bitte ich um eine Mitteilung, was ich mit meiner Gartenwiese machen soll. Dieses Jahr wächst besonders viel Moos in der Wiese, in der sonst viel Löwenzahn und Gänseblümchen gewachsen sind. Kann ich die Wiese vertikutieren um das Moos zu entfernen und was nehme ich dann an EM zum Verbessern oder düngen? Mein Kompost wird für die Wiese nicht ausreichen. Es ist eine ca. 900 qm große Wiese mit Bäumen und Sträuchern.
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Agnes

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    • Hallo Agnes,
      Ihre Wiese können Sie gerne ab Anfang April vertikutieren, bestenfalls zweimal und im Muster einer Raute um am meisten Moos aus der Fläche zu entfernen und Platz für Ihre Nachsaat zu schaffen. Im Anschluss empfehlen wir 100g/m² Frohwuchs zu streuen und mit 75ml /m² Bodenagil bei beliebiger Wassermenge(2-4x jährl.) anzugießen um fehlende Nährstoffe, bzw. Mineralien dem Boden beizugeben. Wichtig ist es, die Lücken, die durch das Vertikutieren entstehen, möglichst rasch wieder zu schließen. So wirken Sie einem erneuten Moosbefall entgegen. Kennen Sie unseren „Felgers Bienensommer“? Diese Samenmischung schließt die Lücken und fördert Ihren Bienenbestand im Garten.
      Viel Erfolg
      Annerose Fischer

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  • Liebe Annerose, gerne lese ich Ihre Tipps. Über viele Jahre füttern wir unsere Bokashi-Eimer und sind auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen im Garten. Dieses Jahr haben sich auf beiden Bokashi-Inhalten ca. 2-5 cm dicke, feste, weiße Schichten gebildet. Es sieht aus wie Schimmel und wir haben es vorsichtshalber anderweitig entsorgt. Was könnte der Grund dafür sein? Ich freue mich auf eine Nachricht von Ihnen.
    Viele Grüße aus München
    Eva Peters

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    • Liebe Eva, je länger ein Bokashi reift, desto wahrscheinlicher bildet sich eine dicke Hefeschicht auf dem Bokashi. Anfänglich bestimmt die Kahmhefe den Reifegrad von Bokashi. Mit der Zeit wird sie einfach dick. Die Frage ist also, wie lange lagerte das Bokashi in den Eimern?
      Schimmel bildet sich nicht so einfach auf dem saurem Bokashi. Meist dann, wenn Luft in den Eimer eindringt. Für uns Laien ist es nicht ganz einfach zu unterscheiden, was noch gut ist, oder entsorgt werden muss: Farbiger Belag mit Fäden deutet auf Schimmel, Lederartiger weißlicher Belag deutet auf Hefen hin.
      Eine dicke Hefeschicht sollte man über den Restmüll entsorgen, da so viel Hefe der Boden auch nicht wirklich gut verarbeiten kann. Das Bokashi darunter könnte im Boden oder Kompost wie gewohnt eingearbeitet werden.
      Herzliche Grüße
      Annerose

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