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Baumsanierung

Baumpflege mit Effektiven Mikroorganismen

Was tun bei kranken oder schwächelnden Bäumen?

Sind Bäume krank oder kümmern vor sich hin, zeigt uns dies meist einen Mangel im Boden. Hier steckt die Gesundheit der Pflanzen begründet.
Ein lebendiger Boden mit einer aktiven vielseitigen Mikrobengemeinschaft erfüllt die wichtigste Grundlage dafür, dass Stoffwechselprozesse von der Wurzel bis zu den Blättern in gesunder Art stattfinden können.
Über die Blätter betreibt der Baum die Photosynthese, verdunstet Wasser und reguliert die Nährstoffaufnahme und -transport.
Deshalb werden Blätter und Boden gleichermaßen behandelt.

Es gibt hunderte von verschiedenen Bäumen und ebenso viele mögliche Krankheiten und Schädlinge. EM-Behandlungen werden bei allen Bäumen in gleichem Maße mit kaum Unterscheidungen vorgenommen. Es ist dabei egal, ob es sich um Mehltau, Roste, Flecken, Welke, etc. handelt.
Eine EM-Behandlung an Bäumen ist vorbeugend eine Stärkung der Pflanze über das mikrobiotische Milieu auf den Blättern und ebenso im Boden. Zusätzlich unterstützen Gesteinsmehl, fermentierte Organik (Bokashi) die die Baumgesundheit. Eingesetzt werden über den Boden: EM-aktiv, RoPro-Lit Gesteinsmehl, Biplantol Vital NT und Bokashi.

Genauso verhält es sich bei Schädlingen an Bäumen. Gesunde Bäume werden weit weniger von Schädlingen befallen als geschwächte. Darum sollten vorbeugende Spritzungen zur Pflanzenstärkung und Behandlung des Bodens im Fokus sein. Bei Befall können Scharfes Blond und RoPro 13/20 eingesetzt werden. Im Einzelfall wird Neemöl, Algenkalk oder Gesteinsmehl und Biplantol Vital NT als Ergänzung empfohlen.
Fehlen dem Baum Nährstoffe kann das eine Bodenprobe ans Licht bringen. Einige Krankheitsbilder z.B. Stippigkeit bei Äpfel deuten auf Calciummangel hin. Wenn man sich aber nicht sicher ist, sollte man den Boden lieber untersuchen lassen.

Maßnahmen über die Bodenpflege

Jeder Baum hat Ansprüche an den Boden. Hier können bereits einfache Maßnahmen große Hilfe für den Baum bedeuten:

Boden belüften um Gasaustausch zu ermöglichen
Im Bereich der Kronentraufe mit einer Grabgabel 3-4 cm tiefe Löcher stechen.
Auf ausreichend Feuchtigkeit achten
Spalierobst steht oftmals unterm Dach und leidet unter Trockenheit.
Auch die Mikrobiologie wird dadurch geschwächt und muss sich wieder aufbauen. Im Frühjahr gibt es außerdem oft längere Trockenperioden. Hat man Bäume, die anfällig für Blattkrankheiten sind, sollten sie in diesem Fall öfter gegossen werden, am besten mit einer EM-aktiv Lösung.
Düngen, Mulchen und Organik ausbringen
Jährliche Mineraliengabe – RoPro-Lit Gesteinsmehl, auch Algenkalk verteilen und mit EM-aktiv eingießen.
Bodenscheibe mulchen – frischer Mulch dient als indirekte Düngung. Stets mit EM-aktiv Lösung angießen. So wird entstehende Fäulnis verhindert oder reduziert.
Ausreichende Düngung – regelmäßige Organikzufuhr, z.B. Mulch aus Rasenschnitt oder Bokashi, nährt das Bodenleben, lockert durch eine intakte Bodenfauna den Boden und regt den Neuaustrieb von Wurzeln an. Ansonsten sind auch abgelagerter Mist, reifer Kompost und herabfallende Blätter als Organikzufuhr möglich.
Mikrobiologie beleben und Vielfalt fördern
2-3 Mal jährlich reichlich EM-aktiv gießen. Dazu das Volumen des Wurzelbereichs abschätzen und die gleiche Menge (mit EM-aktiv Lösung und Biplantol Vital NT) gießen.
Pflanzen-Homöopathie (Biplantol) gießen und sprühen (nach Anweisung des Etiketts)

Schädlingsbefall bei Bäumen

Oftmals werden Obstbäume von Schädlingen wie der Kirschessigfliege, dem Apfelwickler, Frostspanner, Gespinstmotte, Blattläusen, Gallmücke, Blattwanzen und vielen anderen heimgesucht. Entdeckt man den Befall früh genug kann das frühe Absammeln die große Heimsuchung verhindern. Das regelmäßige Besuchen und Beobachten der Obstbäume trägt erheblich zur Reduzierung des Befalls bei.

Auch bei Obstbäumen gilt, gestärkte Bäume werden weniger befallen. Vorbeugende Spritzungen mit Scharfen Blond und RoPro 13/20 helfen, dass sich Schadinsekten gar nicht erst niederlassen. Zugleich werden das Blattwerk und Fruchtansätze von der leicht nährstoffhaltigen Spritzung gestärkt. Auch während der Blüte kann mit EM-aktiv und RoPro 13/20 gesprüht werden. Scharfes Blond nicht während der Blüte spritzen, um die Bestäuber nicht zu verschrecken.

Sollte sich ein Befall einstellen kann mit Scharfen Blond gesprüht werden. Neemöl wird unterstützend eingesetzt, wenn Scharfes Blond nicht ausreicht. Manchmal hilft auch das Einpudern mit Gesteinsmehl oder Alkenkalk. Das steinige Mehl ist für so manchen Schädling abwehrend genug. Leimringe oder Leimtafeln können einen Befall eindämmen, Netze über Kirschbäume sogar verhindern.

Nach einem ausgestandenem Schädlingsbefall sollte EM (RoPro 13/20, EM-aktiv, Scharfes Blond, Biplantol Vital NT) immer zur Pflanzenstärkung gesprüht und gegossen werden. Es verhindert auch, dass Pilzerreger über die Blattverletzungen eindringen und Krankheiten auslösen.

Bokashi im äußeren Bereich der Baumkrone vergraben

Unter Bokashi versteht man fermentierte Organik. Jedes Bokashi ist neben der nährstoffhaltigen Organik mit Stoffwechselprodukten der Fermentation angereichert. Insbesondere sind dies Enzyme, Antioxidantien und Aminosäuren. Das Bodenleben profitiert von dieser nährstoffreichen Nahrung, die über eine bloße NPK-Düngung hinausreicht.
Für die Bokashi-Depots kann eine Mischung von fermentierten Rasenschnitt, fermentiertes Küchenbokashi, fermentierter Getreideschrot und auch andere frische Organik verwendet werden.
Gute Erfolge erreicht man, wenn im äußeren Bereich der Baumkrone (Kronentraufe) Bokashi vergraben wird.

Lanzendüngung mit Bokashi – wie gehts?

  • im Abstand von ca. 1 Meter bis zu 50 cm tiefe Löcher (bei sehr hohen Bäumen) graben (mit Erdbohrer oder Spaten). Bei kleinen Bäumen reichen 20 cm tiefe Löcher und auch 2-3 Löcher.
    (Rasenscheibe aufheben)
  • Bokashi einfüllen
    Es kann auch eine Mischung von mehreren Bokashi-Sorten sein.
    Auch geschnittene frische Organik, wie Brennnessel, Beinwell, Girschblätter darf unter das Bokashi dazu gemischt werden.
  • In Schichten (alle 10-20 cm) Gesteinsmehl, Keramikpulver und RoPro-Streu, voraktivierte Pflanzenkohle, streuen.
  • Zwischendurch immer wieder mit EM-aktiv pur auf das Bokashi-Gemenge sprühen.
  • das Bokashi-Loch mit der Rasenscheibe verschließen

Diese vollwertige Düngung hilft vielen Bäumen, die geschwächt sind. Im äußeren Bereich der Krone sind die feinen Wurzeln, die von den Bokashi-Depots förmlich angezogen werden. Die Löcher deshalb etwas außerhalb dieses Bereichs graben. Der Baum wird motiviert neue Wurzeln zu bilden und kann sich von den nährstoffreichen Bokashi ernähren.
Die Stoffwechselaktivität in den Wurzeln wird gesteigert, der Säftefluss im Baum angeregt und das mikrobielle Milieu im Boden aktiviert.

Maßnahmen über das Blatt

Vorbeugende Blattbehandlung EM-Spritzungen
Regelmäßige Spritzungen mit EM stärken die Abwehrkräfte der Bäume. Auf den Blättern etabliert sich ein dominates probiotisches Mikrobenmilieu. Es entzieht Pilzen und Krankheitserregern die Lebensgrundlage und reduziert den Schädlingsbefall.
Vorbeugend wöchentlich bis monatlich 5-20 ml EM-aktiv und 1 TL RoPro 13/20 / 1L Wasser gelöst spritzen.

Geschwächte oder befallenen Bäumen EM-Bio-Cocktail behandeln
Mit 1 L Wasser mischen, am selben Tag ausbringen:

  • 5 ml EM-aktiv (1±2 Verschlusskappe)
  • 1 TL RoPro 13/20
  • 5 ml Terrafert Blatt
  • 1 TL RoPro-Startfit
  • 20 ml Biplantol Vital NT
  • bei Schädlingen: 5 ml Scharfes Blond
  • bei starkem Befall zusätzlich Neem-Öl verwenden (Meist reicht die Anwendung von Scharfem Blond)

Vorbeugend alle 2–4 Wochen tropfnass sprühen.
Bei Befall von Schadinsekten oder bei Blattkrankheiten ein- bis dreimal sprühen, im Abstand von ca. 3 Tagen.

Erste Hilfe bei großen Schnittflächen oder Wunden an der Rinde

Schnittwunden
Wenn große Äste von Bäumen geschnitten werden, kann eine EM-Paste zum Verschließen der “Schnittflächen” aufgetragen werden.
Baumanstrich mit EM-Paste:
Hierzu verrührt man:
✓  EM-Keramikpulver,
✓  RoPro-Lit Gesteinsmehl oder auch Grüne Tonerde mit
✓  EM-aktiv oder EM-blond so dass daraus eine streichbare Masse wird.
✓  Speiseöl daruntermischen. Damit erreicht man, dass die Paste wasserfester wird. Nun wird die Paste auf große Schnittflächen gestrichen.

Wunden an der Rinde
Bei Verletzungen an der Rinde liegt der Stamm frei. Die Gefahr, dass sich hier Pilzkrankheiten einnisten ist groß. Im Regelfall versucht der Baum, die Wunde mit Harz zu bedecken. Oder die Wachstumsschicht, das Kambium, schiebt sich über den Wundrand und versucht so die Wunde zu schließen. Dieser Vorgang kann Monate oder Jahre dauern. Da unter der Rindenschicht auch die Wasserführende Schicht liegt ist hier Hilfe notwendig.
Der Baumanstrich schützt vor Pilzbefall und fördert die Abheilung der Rinde. Vor dem Baumanstrich sollte die Wunde noch von Erdresten oder dergleichen gesäubert werden, um das Einschließen von Pilzerregern zu verhindern.

Warum Mikroorganismen für Bäume wichtig sind
Für viele Stoffwechselvorgänge in der Wurzel und auf den Blättern sind die Mikroorganismen unverzichtbar. Je vielfältiger und umfangreicher, desto mehr profitieren die Bäume davon.
EM-aktiv bereichert die Bodenflora, organische Dünger und Nährstoffe im Boden werden pflanzenverfügbar. Wurzelausscheidungen werden von Mikroben abtransportiert.
Große Bäume, die tief im Boden verankert sind und eine sehr große Blattmasse zu versorgen haben brauchen ein funktionierendes Bodengefüge. Daran sind Mikroorganismen in erheblichen Maße beteiligt und leisten so einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung.

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