Was tun bei Schädlingen und Pilzkrankheiten im Garten?

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Der eigene Garten ist für viele Menschen eine Bereicherung und steigert die Lebensqualität enorm. Ein Stückchen Natur zu bewirtschaften, es zu hegen und pflegen ist Ausgleich zum Berufsleben oder Abbau von Stress. Abgesehen von der Freude über Wachstum und Schönheit der Pflanzen ist man auch Stolz über Ernteerfolge oder den ansprechend schönen eigenen Garten. Jedoch- nicht immer gedeiht es zu unserer Zufriedenheit.

Manchmal stellt sich die gutgemeinte Pflege als Fehler heraus oder Pflanzen werden aus irgendeinem Grund krank oder von Schädlingen und Pilzen befallen. Grundsätzlich gilt, es ist besser vorbeugend Maßnahmen zur Pflanzenpflege zu ergreifen als auf Krankheiten und Schädlingsdruck reagieren zu müssen.

Rose

Folgende Anwendungen tragen zur Gesundheit deiner Pflanzen bei:

MASSNAHMEN ZUR PFLANZENSTÄRKUNG  ÜBER DEN BODEN
Worauf ist zu achten?

  • auf ausreichend Feuchtigkeit
  • Düngung:  z.B. mit Hornspäne, Schwarzem Gold, abgelagerten Mist usw.
  • Humusaufbau, entsprechend Organikeintrag mit Mist, Bokashi, Mulch, z.B. aus angetrockneten Rasenschnitt
  • jährliche Mineraliengabe (RoPro-Lit Gesteinsmehl oberflächlich
    verteilen und mit EM-aktiv eingießen)
  • aktive Mikrobenvielfalt (wöchentlich EM-aktiv 50 ml/10 l Wasser  gießen) fördern
  • auf Bodenbelüftung achten

Bodenbearbeitung muss nicht umwälzend oder tief sein. Jedoch ab und zu harken, mit dem Sauzahn die Bodenoberfläche durchbrechen oder mit der Grabgabel ein paar cm tief in die Erde stechen bringt Sauerstoff in den Boden, der Gasaustausch kann stattfinden und die Stoffwechselaktivität im Boden bekommt einen neuen Wachstums-Impuls.

Das jährliche Ausbringen von Gesteinsmehl hat einige positive Effekte. Die enthaltene Kieselsäure stärkt die pflanzliche Zellstruktur und dadurch die Widerstandsfähigkeit, in Bezug auf Schädlinge und Pilzkrankheiten. Es wirkt sich positiv auf die Humusbildung im Boden aus, bindet Feuchtigkeit und bietet den Pflanzen wichtige Mineralstoffe für das Wachstum.

Trockenheit kann starke negative Folgen hervorrufen. Bei immergrünen Pflanzen können die Schadbilder wegen Wintertrockenheit direkt am Blatt sichtbar werden. Beim Boden sind Trockenschäden nicht so leicht zu erkennen. Vor allem Gewächshäuser sind gefährdet im Winter auszutrocknen. Die Bodenmikrobiologie und all die chemischen Vorgänge im Boden werden gestört und müssen sich wieder regenerieren.

Das Mulchen trägt indirekt einen hohen Anteil zur Gesundung bei. Denn das Bodenleben wird aktiviert und Humus wird aufgebaut. Auch hier können EM-Anwendungen für den Boden nützlich sein.

MASSNAHMEN ZUR PFLANZENSTÄRKUNG ÜBER DAS BLATT

Pflanzenstaerkung_EM-Bio-Cocktail_EM-Chiemgau

EM-Spritzungen fördern ein regeneratives und probiotisches Milieu auf den Blättern. So wird Sporen und pathogenen Keime die Möglichkeit erschwert sich durchzusetzen. Verschiedene Hilfsmittel werden mit EM-aktiv kombiniert eingesetzt um die Pflanzen optimal zu unterstützen und vor Schädlingen zu schützen.

  • Die Spritzungen werden wöchentlich frühmorgens oder abends bei feuchten Wetterbedingungen, bei trockenem Wetter 14-tägig durchgeführt.
  • Die wichtigsten Bestandteile von pflanzenstärkenden Maßnahmen sind das RoPro 13/20 und das Scharfe Blond. RoPro13/20 wird vorbeugend und bei Befall für Pilzkrankheiten eingesetzt.
  • Das Scharfe Blond kann vorbeugend und bei Befall gegen Schädlinge eingesetzt werden. Das Terrafert Blatt unterstützt die Nährstoffaufnahme aus der Luft, regt Stoffwechselprozesse in der Pflanze an.
  • Das RoPro-Startfit stärkt den Habitus, die Photosynteseleistung und die Ausreifung von  Pflanze und  Ernte.
  • Das Biplantol greift im feinstofflichen Bereich und wirkt homöopathisch bei Stress, wie Trockenheit, Befall von Schädlingen, Umpflanzen, etc..
  • Das EM-aktiv  schützt auf dem Blatt vor schädlichen Erregern, indem es als Platzhalter fungiert. Es wirkt dominant auf dem Blatt und schützt so vor eindringenden Krankheitserregern oder Pilzen.

Zur Stärkung über das Blatt hat sich folgende Anwednung bewährt:
EM-Bio-Cocktail – Menge für 1 L Wasser

Der EM-Bio-Cocktail kann nach den Bedürfnissen deiner Pflanzen individuell eingesetzt werden.

Regelmäßig gespritzt, stärkt der EM-Bio-Cocktail die Widerstandskraft der Pflanzen.

Bei welchen Pflanzen kann der EM-Bio-Cocktail eingesetzt werden?
Grundsätzlich bei allen Pflanzen, die gefährdet oder geschwächt sind. Obstbäume, Kastanienbäume, Beerensträucher, Sträucher, Gemüse und Stauden, Buchs, Rosen Beet- und Balkonpflanzen usw.

Frühjahrsgarten

Worauf sollte man achten?

  • Bitte in den frühen Morgenstunden oder abends die Spritzanwendungen durchführen. Auf keinen Fall bei starkem Sonnenschein. Auch wegen Nützlingen, die man nicht vertreiben will, sollte auf deren Aktivität Rücksicht genommen werden. Werden Spritzungen bei starker Sonne vorgenommen, kann es zu Verbrennungen auf dem Blatt kommen.
  • Vor allem bei frischen und feinen Austrieben auf die Einhaltung der Dosierung achten.
  • Durch den scharfen und bitteren Geschmack des Scharfen Blonds werden vor allem saugende Insekten vertrieben.
  • Möchte man Obstbäume spritzen, so kann man das auch während der Blütezeit vornehmen. In dieser Zeit bitte das Scharfe Blond und Terrafert Blatt weglassen. Nach der Blütezeit werden die beiden Komponenten wiedereingesetzt. Die Cocktail-Spritzung stärkt in erster Linie die Widerstandskraft der Pflanzen und reguliert den Befall von Schädlingen und Pilzen.
  • Bei Befall von Krankheiten oder Schädlingen den EM-Bio-Cocktail 1-2 x pro Woche anwenden. Später können die Spritzintervalle auf eine Anwendung im Monat reduziert werden.
EM-Garten-Anfaenger_EM-Loesung_EM-Chiemgau

Tipp bei der Rosenbehandlung: Der Einsatz von RoPro 13/20 kann zu einem gräulichen Belag führen. Das kann von der Dosierung und der Tagesqualität abhängen (z.B. Blatttag).  Wem das stört, der verringert einfach die Dosierung.

Tipp bei Kastanienbäumen: Die Behandlung sollte unbedingt mind. wöchentlich in den Hauptaktivitätszeiten der Motten erfolgen. Das kann je nach Witterung von Mai bis über den ganzen Sommer sein. Neben der Behandlung mit dem EM-Bio-Cocktail gibt es bei der Kastanienpflege bei Miniermotten weitere Möglichkeiten.

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15 Gedanken zu „Was tun bei Schädlingen und Pilzkrankheiten im Garten?“

  1. Ich kämpfe das 2. Jahr gegen die Kräuselkrankheit an meinem Pfirsich- und Pflaumenbäumen. Bin bisher gescheitert, obwohl ich bereits Anfang Februar mit Schachtelhalmsud mehrmals gespritzt habe. Können Sie mir eins von Ihren Produkten empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    H. Krämer

    1. Hallo,
      das Problem der Kräuselkrankheit ist meist vielschichtiger. Oft steht der Pfirsichbaum unter dem Dach und wird so unzureichend bewässert. Das schwächt den Baum und macht ihn grundsätzlich anfälliger. Wenn dann noch ein feuchtes und kühles Frühjahr folgt, hat der Pilz ein leichtes Spiel. Sobald die Temperaturen steigen, ist der Pilz inaktiv. Die Behandlung ab Februar ist also sehr gut, ebenso der Sud aus Schachtelhalm. Vielleicht probieren sie mal die Kombination Schachtelhalmsud, EM-aktiv oder Scharfes-blond und RoPro 13/20. EM liefert ein aufbauendes Mikrobenmilieu, das RoPro 13/20 unterstützt mit Mineralien, Molkepulver und der antioxidativen Wirkung von EM-Keramikpulver nicht nur die Anhaftung der Mikroben auf dem Blatt sondern auch die Photosyntheseleistung und die Vitalität des Blattes. EM soll die Dominanz des Pilzes schwächen. Ein gestärktes mikrobielles Bodenleben stärkt den Säftefluss in der Pflanze, deshalb sollte EM-aktiv auch gegossen werden. Gesteinsmehl remineralisiert den Boden und liefert Silikate, so dass auch über den Boden die Pilzabwehr gestärkt wird.
      Viel Erfolg
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  2. In meinem Garten mußte ein Weidenbaum (wg. Pilzbefall) entfernt werden, d.h. ca. 1 m hoch blieb der Stamm stehen. Jetzt wachsen aus diesem Stamm und im Umkreis von ca. einem Meter Unmengen an Pilzen, es werden immer mehr. Wie kann ich dieser Plage Herr werden ?

    1. Hallo Angelika,
      solche Erscheinungen an einem umgeschnittenen Baum kenne ich nicht, denke aber, dass diese Pilze wachsen, weil hier Stoffwechselprozesse laufen, also Organik ab- oder umgebaut wird. Pilze wachsen oftmals in unfertigen Kompostmieten. Sie können diese Vorgänge beschleunigen, indem Sie reichlich Mikroorganismen gießen. Auch Gesteinsmehl fördert den Rotteprozess. Evtl. probieren Sie ein paar Liter EM-aktiv und einige Kilo Gesteinsmehl. Ich kann es leider nicht garantieren, ob es hilft.
      Herzliche Grüße und viel Erfolg
      Annerose Fischer

  3. Kirschen
    Ich habe im Garten 2 Kirschbäume, eine Wildkirsche und eine Knorpelkirsche. Sie stehen zwar im gleichen Gartenteil, haben aber keinen direkten Kontakt. Vor 4 Jahren fing es an mit gelb werdenden Blättern. Dann kamen nur noch an den Zweigenden Blätter, die wurden gelb und bekamen braune Flecken. Ich holte mir im Gartencenter Rat und kam mit einem “bienenfreundlichen” Gift gegen Pilze zum Spritzen heim. Im Herbst abe ichdas laub so gut es ging abgesammelt und die Bäume habe ich bis in den vermeintlich gesunden Bereich entastet (sind jetzt sehr hohe Steckerl mit kleinen Kronen) und dann in der Blüte gespritzt. Das war letztes Jahr. Jetzt werden die Blätter wieder gelb. An beiden Bäumen.
    Liguster
    Unsere Ligusterhecke (15 Jahre alt) haben wir immer sehr schmal geschnitten. Letztes Jahr bekam sie gelbe Blätter. Die Blätter werden hellgelb mit leichten beige und es sind grüne Punkte, die innen noch etwas dunkler sind darauf. Diese Blätter fallen sehr schnell ab. Ich habe darauf hin die Hecke radikal dünn geschnitten und heuer sind noch nicht so viele gelbe Blätter da, aber es fängt schon wieder an.
    Haben sich die Pflanzen (Kirsche /Liguster) aneinander angesteckt?
    Gift, auch bienenfreundliches, möche ich nicht einsetzen, wir haben Katzen, Schildkröten und jede Menge Vögel und Insekten im Garten.

    1. Sehr geehrte Frau Prinzbach-Glutzberger
      Pilzkrankheiten aller Arten finden meist ihren Ursprung im Boden. Mit unserem System unterstützen wir das Bodenmikrobiom in seiner Gesamtheit und können so nachhaltig eine Besserung erzielen. Nach einiger Zeit ist der Krankheitsdruck dann gänzlich verschwunden. Gerade bei Obstbäumen wird die große Veränderung erst im nächsten Jahr zu sehen sein. Etwas Geduld ist also angebracht.
      Um diese Zeit zu überbrücken können Sie Spritzungen wie den EM-Bio-Cocktail anwenden um den Befall zu minimieren oder ganz zu stoppen. RoPro-13/20, Scharfes blond und biplantol Vital NT sind dabei die wichtigsten Komponenten beim Spritzen. Anfangs wäre eine wöchentliche Spritzung von Vorteil, später

      Von Giften würde auch ich absehen, da sie das Mikrobennetz nur noch weiter zerstören und somit die natürliche Abwehr der Pflanzen schwächt. Die Frage der Ansteckung ist schwer zu beantworten. Definitiv ist das Netzwerk von Bakterien, Pilzen und allen anderen Mikroben und Kleintieren im Boden, im Wurzelbereich und auch auf der Pflanze geschwächt. Dieses Phytobiom stärkt die Pflanze und erhält sie gesund. Ist es intakt, können sich pathogene Keime nicht entwickeln und die Pflanze schädigen.

      Maßnahmen über den Boden:
      RoPro-Lit Urgesteinsmehl (100 g/m2) und Schwarzes Gold (ca. 150 g/m2) 2 x Mal jährlich im Frühjahr und Herbst die Fläche unter der ursprünglichen Krone bestreuen und mit einer EM-aktiv Verdünnung (100 ml/ 10 L Wasser) richtig satt eingießen. Das Gießen mit EM soll die Bodenflora aktivieren. Deshalb sollte dies wenigstens 1 – 2 Mal richtig kräftig erfolgen. Evtl können sie mit einer Grabgabel 3-4cm tiefe Löcher im Kronenbereich stechen und/oder vertikutieren, damit der Boden etwas belüftet wird.
      optional: Einmalig Je Baum 1 Sack Chiemgauer Schwarzerde verteilen und evtl. leicht einarbeiten,
      alle 4 Wochen den Bereich unter der Krone mit EM-aktiv, Bokashi-Saft und Biplantol Vital NT gießen,
      Küchenbokashi rund um die Bäume vergraben oder in Pflanztöpfe umgedreht auf den Bereich unter der Krone stellen.
      Viel Erfolg
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  4. Wir haben in unserem Garten einen Zwetzschgen- und Mirabellenbaum, die wir im Herbst 2017 stark ausgelichtet haben (waren einfach zu groß). In diesem Jahre haben beide wieder gut geblüht, aber anschließend die “Triebspitzen Dürre” (Pilz?) bekommen. Beim Mirabellenbaum mußten wir sämtliche zweige entfernen, bei der Zwetschge ca. die Hälfte. Wir hoffen, die Bäume treiben wieder. Was können wir vorbeugend tun, um den Pilz zu bekämpfen?
    Wir machen regelmäßig Bokashi mit Küchenabfällen. Kann die entstehende Brühe auch zum Spritzen verwendet werden?
    Im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.

    1. Sehr geehrte Frau Lautermann,
      Pilzkrankheiten aller Arten finden meist ihren Ursprung im Boden. Mit unserem System unterstützen wir das Bodenmikrobiom in seiner Gesamtheit und können so nachhaltig eine Besserung erzielen. Nach einiger Zeit ist der Krankheitsdruck dann nach meiner Erfahrung gänzlich verschwunden. Um diese Zeit zu überbrücken können Sie Spritzungen wie den EM-Bio-Cocktail anwenden um den Befall zu minimieren oder ganz zu stoppen. RoPro 13/20, Scharfes Blond und Biplantol NT würde ich auf alle Fälle anfangs wöchentlich, später monatlich empfehlen.
      Krankheiten haben nur eine Chance, wenn das Netzwerk von Bakterien, Pilzen und allen anderen Mikroben und Kleintieren im Boden, im Wurzelbereich und auch auf der Pflanze geschwächt ist. Dieses Phytobiom stärkt die Pflanze und erhält sie gesund. Ist es intakt, können sich pathogene Keime nicht entwickeln und die Pflanze schädigen. Es gilt daher nicht einen einzelnen Keim zu bekämpfen dafür aber alle aufbauenden zu stärken.

      Über den Boden:
      – RoPro-Lit Urgesteinsmehl (100 g/m2) und Schwarzes Gold (ca. 150 g/m2) 2 x Mal jährlich im Frühjahr und Herbst die Fläche unter der ursprünglichen Krone bestreuen und mit einer EM-aktiv Verdünnung (100 ml/ 10 L Wasser) richtig satt eingießen. Das Gießen mit EM soll die Bodenflora aktivieren. Deshalb sollte dies wenigstens 1 – 2 Mal richtig kräftig erfolgen. Evtl können sie mit einer Grabgabel 3-4cm tiefe Löcher im Kronenbereich stechen und/oder vertikutieren, damit der Boden etwas belüftet wird.
      optional: Einmalig Je Baum 1 Sack Chiemgauer Schwarzerde verteilen und evtl. leicht einarbeiten,
      alle 4 Wochen den Bereich unter der Krone mit EM-aktiv, Bokashi-Saft und Biplantol Vital NT gießen,
      Küchenbokashi rund um die Bäume vergraben oder in Pflanztöpfe umgedreht auf den Bereich unter der Krone stellen.
      Viel Erfolg
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  5. Wir haben dieses Jahr im kompletten Garten – vor einem Jahr neu aufgebaut – Läuse aller Art. Läuse auf der Vermehrung von Kohlpflanzen – Läuse auf allen blühenden Pflanzen für die Vermehrung von samenfestem Saatgut, sogar Läuse auf den Lupinen und im Birnbaum. Vielleicht gibt es hierzu auch eine Empfehlung – obwohl es momentan in allen Gärten von Läusen nur so wimmelt. Ist wohl auch ein Problem mit der fehlenden Artenvielfalt. Jetzt ist eine Überpopulation an Läusen vorhanden. Zum Aufbau des neuen Gartens mußten wir leider Komposterde zukaufen – da unser eigener Kompost noch nicht dazu ausreichte – kann wohl auch ein Problem sein ? Wer hat hierzu eine gute Lösung ?

  6. Meine Weinreben haben schon kurz nach dem Austrieb falschen Mehltau, was kann ich machen. Hatte die ersten Jahre überhaupt keine Probleme, aber seit ca. 3 Jahren jedes Jahr. Letztes Jahr aber erst alsvTrauben da waren, da sind dann einige abgefallen. An meinen Clematis habe ich heuer sehr viele Läuse. Was kann ich tun. Ich bin schon fast dran die Reben gegen pikzresistente zu ersetzen. Lieben Dank.

    1. Hallo Frau Weinzierl,
      wir empfehlen für die Weinbehandlung das RoPro 13/20 als wichtigste Komponente neben EM-aktiv. Besprüht wird anfangs wöchentlich, später monatlich, wobei ca. 4-5 Spritzungen notwendig sind. Das EM-aktiv wird wöchentlich auch gegossen. Mehltau und die meisten Blattkrankheiten haben ihre Ursache im Bodengefüge. Durch Organikeintrag, (z.B. über Rasenschnitt mulchen, Bokashi eingraben…) wird das Bodenleben angeregt. Auch Steinmehl ausbringen kann durch seinen hohen Silikatanteil dazu beitragen, dass der Mehltau verschwindet.
      Eine mögliche Ursache der Läuse kann Verdichtung, Trockenheit, aber auch eine zu stickstoffhaltige Düngung sein. Manchmal hilft es schlagartig, den Boden um die Pflanzen herum mit der Grabgabel zu belüften (nur ca. 3 cm tief einstechen). Wo es möglich ist, wäre harken gut oder mit dem Sauzahn die Erde auch in tiefere Schichten zu durchfahren. Damit die Läuse verschwinden wird das Scharfe Blond gesprüht. Sie können es sehr gut mit RoPro-13/20 kombinieren. Eine richtigen Lausbefall müssen Sie 3 Mal im Abstand von 3 – 4 Tage behandeln.
      Viel Erfolg
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  7. Ein Baum von mir ist so krank, dass ich ihn entfernen werde. Für meine andere Fauna möchte ich mir andere Lösungen ansehen. Der Bio-Cocktail hört sich an als eine gute Lösung. Ich werde früh aufstehen, damit ich es früh am Morgen tun kann, wie Sie es empfehlen.

    1. Hallo Herr Schneider,
      es ist immer schade, wenn man einen Baum entfernen muss, weil er krank ist. Mit regelmäßigen EM-Spritzungen z.B. mit dem EM Bio-Cocktail kann man in sehr vielen Fällen wirklich viel zur Gesundung der Pflanzen erreichen. Bäume sind manchmal schwer zu behandeln, weil sie schlicht zu hoch sind um sie umfassend zu spritzen. Es gibt schon auch Möglichkeiten hohe Bäume zu behandeln. Das wird dann meistens über den Boden intensiv gemacht. Wenn Sie Ihren Garten im Herbst noch stärken wollen, so ist eine Spritzung mit EM-aktiv, RoPro 13/20 und evtl. noch das Scharfe Blond durchaus ausreichend. Zusätzlich können Sie den Garten auch mit der gleichen Lösung noch einmal kräftig gießen. Damit stärken Sie die Mikrobenpopulation auf Pflanzen und im Boden. Wird es dann zu kalt für die Mikrobentätigkeit gehen sie in einen Ruhemodus bis wärmere Temperaturen sie wieder aktiv werden lässt. Immer gilt es, das Milieu der regenerativen Mikroben zu stärken, damit den pathogene Keimen die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Mit dem “gesamten” EM-BioCocktail starten Sie dann im Frühjahr, wenn das Wachstum wieder beginnt.
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

  8. Brennessel Brühe zum spritzen länger haltbar machen : EMa 1:200 zugeben und die Brühe fängt nicht an zu stinken.

  9. Liebe Gartenfreunde, seit Jahren kämpfe ich bei einem Spalierbirnbaum mit dem Birnengitterrost, im Jahr 2016 hatte ich zusätzlich auch noch die Birnenpocken, also schwarze Flecken auf den Blättern. Eigentlich wollte ich den Baum entfernen, die Früchte verkümmerten, aber ich kam nicht dazu. Vor dem Baum stand meine Bokashi-Tonne (umgebaute Regentonne), die ich mit meiner Tochter dann im November 16 ausleeren wollte, die Tonne rutschte uns aus den Händen und der ganze “Schlatz” ergoss sich über unsere Schuhe und die Baumscheibe des Birnbaumes. Es war schon kalt, wir wollten nichts mehr wegräumen.
    Siehe da in diesem Frühjahr trieb der Birnbaum wunderschön aus, das Blattwerk ist saftig, glänzend grün und weder Birnengitterrost noch Birnenpocken sind zu sehen. D.h. der EM-geimpfte Inhalt der Bokashitonne, hat den Baum so gestärkt, dass er keine Pilzerkrankung mehr hatte.

    Familie Eder

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