Probleme mit dem Rasen?

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Rasenflächen sind in fast jeden Garten zu finden. Der Rasen bietet den Platz, den man sich für die Grillparty in perfekter Ausdrucksform wünscht. Sattgrün, samtig weich, die Rasenfläche dicht geschlossen, ohne Lücken und unkrautfrei.
Ihr Rasen hat nicht diese Idealfigur?

Schöner Rasen mit EM-Behandlungen
Ohne Mikroorganismen kann kein Bodenleben stattfinden. Weshalb Anwendungen mit Effektive Mikroorganismen helfen, fehlende Umsetzungsprozesse im Boden zu aktivieren.
EM-Behandlungen fördern die Stabilität des Rasens und helfen die Bodenstruktur zu verbessern. Das Wurzelwachstum wird gestärkt und Organik besser zersetzt. Außerdem etabliert sich mit regelmäßigen EM-aktiv Gaben ein gesundes Milieu. Dadurch können sich Pilzkrankheiten nicht so leicht ausbreiten.

EM kann auch dazu beitragen, den Gesamtwasserbedarf zu senken, indem es die Bodeneigenschaften wie z. B. die Aggregatstabilität verbessert. Denn ein Boden mit Krümmelstruktur und lebendiger Mikrobiologie ist beste Voraussetzung für Wasser- Nährstoffhaltefähigkeit und Durchlässigkeit. Kurzum die Bodenpflege unter der Rasenfläche sollte man nicht vergessen.

Rasenfläche-mit-EM-behandlen-EM-Chiemgau

Moos im Rasen?
Moos wächst vor allem im Schatten  und/oder wenn bei der Rasenanlage der Bodenaufbau vernachlässigt wurde. Diese verdichteten Bausünden werden meist erst Jahre später ein Problem und keiner verspürt große Lust seine Rasenflächen neu anzulegen. Bodenverdichtungen in Verbindung mit Staunässe sind nicht von heute auf morgen zu beseitigen. Und so braucht man etwas Geduld, die Verdichtungen auf natürliche Weise aufzubrechen.
Manchmal ist der Boden aufgrund vom ständigen Düngen mit mineralischen Dünger sehr sauer geworden, weil das zuviel Salz den Boden versauern lässt.

Unkraut im Rasen?
Dem einen sind sie egal, dem anderen verhasst. Beikräuter, wie Löwenzahn, Klee, Gundermann, Ehrenpreis, Wegerich…
Durch vegetatives Wachstum können sie sich schnell verbreiten oder durch Samenanflug ungehindert aussäen. Die Beikräuter bringen das schöne und gleichmäßige Rasenbild in Unordnung. Wem die Vielfalt stört hat oftmals ein Problem es loszuwerden.

Ursachen und Reduzierung von Verunkrautungen im Rasen

  • zu wenig Nährstoffe – eine Magerwiese bringt die schönsten Blumen hervor. Wünscht man sich das Einheitsgras muss einfach gedüngt werden.  Der Klee ist z.B. selber Stickstoffllieferant und verschwindet, wenn übermäßig gedüngt wird.
  • mangelnde Feuchtigkeit – wird ein Rasen länger nicht bewässert, dann verdorren manche Gräser. Unkräuter erholen sich teils schneller und etablieren sich dann.
  • Rasenpflege – Pfahlwurzler wie Disteln oder Löwenzahn sollten ausgestochen werden, wenn man sie loswerden will. Bei anderen Unkräutern kann das Vertikuieren erfolgreich sein oder das Mähen von unterschiedlichen Richtungen (kreuz und quer). Auch das Verblühen und Absamen der unbeliebten Rasenbewohner sollte man verhindern, wenn sie sich nicht verbreiten sollen.
  • pH-Wert –  wer sehr viele Unkräuter im Rasen hat sollte den pH-wert einfach mal messen. Sollte er zu sauer sein kommen neben Unkräutern oftmals auch Moos als Gesellschafter. Lassen Sie sich dann im Fachhandel beraten.
  • Schnitthöhe – einige Unkräuter brauchen Licht zum Keimen. Sollte der Rasen ständig zu kurz (unter vier cm) geschnitten werden, können sich Lichtkeimer etablieren.

Tipps zur Rasenpflege

  • Mulchen statt Mähen
    Ein spezielles Mulchmesser zerkleinert den Rasen und legt ihn auf dem Rasen ab. Diese wirklich kleinen Rasenpartikel rieseln bis zum Boden, wo sie u.a. von den Regenwürmern gefressen werden. Je mehr Regenwürmer, umso mehr wird der Boden auch in der Tiefe aufgelockert. Wertvoller Regenwurm-Humus entsteht und nährt den Rasen. Das leidige Entsorgen des Rasenschnitts entfällt, weil er nicht mehr anfällt.
Rasenmäher zu Mulchmäher umbauen
  • Den Rasen mit einem Vertikutierer behandeln
    Das Moos wird entweder von Hand mit einer Harke entfernt oder motorisiert. Beim Vertikutieren wird der Boden mit den Vertikutiermessern belüftet und gleichzeitig wird das Moos entfernt. Diese Luftzufuhr in den oberen paar Zentimetern wirkt sich auch in den unteren Bodenschichten positiv aus. Umgekehrt wirkt sich eine Bodenverdichtung in den oberen Zentimetern nachteilig auf die tieferen Bodenschichten aus.
  • Den Rasen nicht zu lang werden lassen
    Schnell entwickelt sich ein sogenannter Rasenfilz. Dieser verhindert das Nachwachsen von feinen neuen Gräsern. Der Rasen schaut schnell bräunlich aus. Pilze entwickeln sich, Moos setzt sich durch.
  • Optimale Schnittlänge des Rasens
    Stellen Sie den Mäher auf 4 cm Rasenschnittlänge ein. Es gibt die sogenannte 1/3 Regel. Sie beschreibt, dass man nicht mehr als ein Drittel der Blattmasse mähen soll. Denn sonst nimmt man dem Grashalm eine zu große Assimilationsfläche weg. Er braucht länger, bis er sich wieder erholt. Der Rasen gewöhnt sich an seine “Schnitt-Höhe”.
    In der Praxis heißt dass, wenn der Rasen auf 4 cm eingestellt ist, sollte er bei einer Rasenhöhe von 6 cm (+-) gemäht werden.
  • Nicht zu kurz mähen. Sehr kurzer Rasenschnitt kann bei Trockenheit schneller zu braunem Rasen führen. Deshalb lieber wöchentlich mähen oder mulchen und bei länger anhaltender Trockenheit auch mal den Rasensprenger aufstellen und gießen.
  • Auf Kunstdünger verzichten
    Statt dessen organisch düngen. In Frage kommen Hornmehl, Schwarzes Gold, Rasenschnitt (gehäckselt) oder auch in Form von Jauchen (z.B. Brennesseljauche). Warum? Weil jeder Kunstdünger auch die Bodenmikrobiologie schädigt oder hemmt.
  • Bodenverbesserung durch Sand
    Bei sehr lehmigen und feuchten Boden kann jährlich Sand ausgestreut und angerecht werden. Das Gras sollte dabei immer noch raus schauen. Am besten nach dem Mähen streuen. Erstmal schaut der Rasen dann ziemlich unschön aus, aber wenn der Rasen dann durchtreibt wird erstens die Fläche schön eben, der Rasen wird stabiler und im Laufe der Zeit verringert sich das Mooswachstum. Dem Sand kann EM-Keramikpulver beigemischt werden. Das unterstützt die Antioxidation und fördert Umsetzungsprozesse. Gießen Sie den Rasen anschließend mit EM-aktiv (100 ml/10 L Wasser) an, um Fäulnisprozesse zu unterbinden.
  • Pilzdruck reduzieren
    Pilze können unschöne Flecken im Rasen verursachen. Hexenringe, Dollarflecken oder Fusarium sind Pilze, die bei Trockenheit oder auch Nährstoffmangel entstehen können. Ein Pilzbefall ist für den Laien oftmals schwer zu erkennen. Mehrere EM-aktiv Anwendungen (50 ml/10 L Wasser), ausreichend Feuchtigkeit und regelmäßiges Rasenmähen sollten Besserung bringen.
    Abhilfe können RoPro-Lit (Gesteinsmehl mit hohem Silikatanteil gegen Pilzkrankheiten), Düngung (gezielte Stickstoff z.B. Pflanzenjauche- oder Kaliumdüngung (Holzasche von unbehandeltem Holz), regelmäßige Beregnung, Vertikutieren (Rasenfilz entfernen), EM-aktiv gießen und Belüftung (Löcher mit der Grabgabel stechen oder spezielle Rasenstiefel) schaffen.

EM-Produkte, die zur Anwendung kommen

  • EM-aktiv gießen –  dies fördert die Umsetzungsprozesse im Boden, Nährstoffe werden effektiver für das Wachstum bereitgestellt, Stoffwechselprozesse werden gestärkt. Organikreste (Rasenschnitt und Rasenfilz) werden schneller abgebaut, Fäulnis wird unterbunden.
  • RoPro-Lit Gesteinsmehl streuen –  einmal jährlich werden ca. 200 g pro Quadratmeter gestreut. Das puffert den pH-Wert ab und der Rasen versauert nicht. Das silikathaltige Gesteinsmehl reduziert außerdem die Pilzgefahr des Rasens.
  • Schwarzes Gold düngen – am besten im Frühjahr oder in den Herbstmonaten. Wer den Rasen mit Schwarzem Gold bestreut, der sollte den Rasen möglichst wenig betreten. Es dauert ein paar Tage bis die Pellets aufweichen. Der Vorteil ist die lang anhaltende Düngung, weil in der Kohle die Nährstoffe gespeichert sind und erst bei Bedarf gelöst werden. Außerdem nährt das Schwarze Gold auch durch die zugesetzte Organik.
  • RoPro-Startfit (Calcium Carbonat) spritzen, fördert die Photosyntheseleistung. Der Rasen wird vitaler und hält bei Trockenperioden länger durch.
  • RoPro 13/20 zusammen mit EM-aktiv in Wasser gelöst gießen. Bei verfilzten Rasen, Hexenringen oder anderweitigen Pilzkrankheiten wöchentlich ein bis zwei Mal die Fläche gießen.
  • EM-Keramikpulver optimiert alle Anwendungen. Es wirkt antioxidativ und fördert Umsetzungsprozesse.

Gesunder Rasen mit Effektiven Mikroorganismen

Der Rasenschnitt ist für viele Gartenbesitzer ein ständig anfallender Abfall. Wie aus dem Abfall ein hochwertiger Dünger und Mulchmaterial gemacht wird erfahren Sie im Beitrag über Rasenbokashi.

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2 Gedanken zu „Probleme mit dem Rasen?“

  1. Guten Tag. Ich würde gerne wissen, wie ich am besten bei der Neuanlage einer Rasenfläche vorgehe. Unser Boder ist relativ lehmig. Wir werden jetzt noch Humus draufgeben. Kann ich die Fläche noch irgendwie vorbehandeln, um einen guten Wuchs zu fördern?

    1. Sehr geehrte Frau Gaßner,
      nachdem der Rasen bereits angesät ist und sicher auch schon wächst, würde ich zuerst einmal schauen, wie ist die Situation. Normalerweise sind im Boden genügend Nährstoffe vorhanden, so dass noch nicht gedüngt werden muss. Sollte er nicht wirklich wachsen und der Rasen wurde schon vor längerer Zeit angesät, könnten Sie jetzt Ende August noch eine kleine Düngung mit Schwarzem Gold vornehmen. Ansonsten bis zum Frühjahr warten.
      Ich empfehle Ihnen, den Rasen heuer noch ein bis zwei mal mit EM-aktiv zu gießen, denn das würde die Bodenmikrobiologie ankurbeln und läßt ihn den Winter besser überstehen. Auch könnten Sie die Rasenfläche einmalig mit Gesteinsmehl bestreuen (vor dem Gießen). Im Nächsten Jahr wieder mit EM-aktiv Gaben beginnen.
      Was den Rasen unheimlich stärkt ist das Mulchen. Dabei wird der Rasen während dem Mähen so klein gehäckselt, dass er nicht als Rasenschnitt erkennbar ist. (Mit entsprechenden Mulchmessern). Diese kleingehäckselte Organik nährt jedoch das Bodenleben. Zusammen mit EM-aktiv fördert dies den Humusaufbau und die Bodenqualität steigert sich. Nur mit Organikzufuhr und entsprechender Mikrobiologie läßt sich ein Boden auf lange Sicht verbessern.
      Herzliche Grüße
      Annerose Fischer

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