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Mythos oder Fakt? Gehören Milchsäurebakterien in den Pferdedarm?

Dosierung Pegasus flüssig Ferment | Milchsäurebakterien in der Pferdefütterung

Die Diskussion um Milchsäurebakterien in der Pferdefütterung sorgt immer wieder für Unsicherheit. Manche warnen, andere schwören darauf. Dabei lohnt sich ein genauer Blick – sowohl auf die Anatomie des Pferdedarms als auch auf die Studienlage und die Erfahrungen aus der Praxis.


Gehören Milchsäurebakterien in den Pferdedarm?

Kurz gesagt: Ja – aber nicht überall und nicht in jeder Menge.
Milchsäurebakterien kommen natürlicherweise im oberen Verdauungstrakt vor und gelangen ganz normal über Futter, Wasser und die Umgebung ins Pferd. Im Dickdarm hingegen spielen sie unter gesunden Bedingungen nur eine kleine Rolle, da dort vor allem faserabbauende Bakterien notwendig sind.

Problematisch wird es erst dann, wenn zu viel Stärke oder Zucker gefüttert wird. Gelangt unverdaute Stärke in den Hinterdarm, vermehren sich Milchsäurebakterien dort stark, der pH-Wert fällt und die Verdauung kann aus dem Gleichgewicht geraten. Das ist häufig der Fall bei Verdauungsproblemen, Kolikneigung oder Hufrehe – und erklärt, warum manche Pferde im Dickdarm „zu viele“ Milchsäurebakterien haben: Die Ursache ist Fehlfütterung, nicht Probiotika.


Was sagen die Studien?

Cooke et al. (2021) zeigen, dass Probiotika beim Pferd sehr stammspezifisch wirken: Während bestimmte Stämme wie Lactobacillus pentosus WE7 oder die Kombination aus L. rhamnosus DSM 7133 und Enterococcus faecium DSM 7134 bei Fohlen unerwünschte Effekte zeigten, können andere durchaus nützlich sein. Laghi et al. (2018) berichten bei trainierten Trabern von moderaten positiven Effekten wie niedrigeren Laktatwerten und einer stabileren Mikrobiom-Zusammensetzung. Insgesamt wird deutlich: Probiotika können sinnvoll unterstützen – entscheidend sind die richtige Stammwahl und ein passender Einsatzbereich.

👉 Wichtig für uns:
Die in Studien problematischen Stämme (z. B. L. pentosus WE7, L. rhamnosus DSM 7133 und Enterococcus faecium DSM 7134 ) sind nicht in Pegasus, CFKE oder unseren EM-Fermenten enthalten.


Pegasus und CFKE: Fermente – keine reinen Milchsäurebakterien

Während klassische Probiotika meist auf einzelne Bakterienstämme setzen, wirken Pegasus und CFKE über einen komplexen Mikrobenverbund, der aus Milchsäurebakterien, Hefen und einem fermentierten Kräuterauszug besteht. Dieser Verbund orientiert sich an natürlichen mikrobiellen Gemeinschaften, wie sie im gesunden Verdauungstrakt vorkommen – stabil, vielseitig und physiologisch gut verträglich.

Ergänzend zum Mikrobenverbund spielen auch die während der Fermentation entstehenden Metabolite eine wichtige Rolle: Enzyme, Vitamine, Antioxidantien und kurzkettige Säuren. Diese Stoffwechselprodukte unterstützen Verdauung und Stoffwechsel auf ganz natürliche Weise und fördern ein stabiles, ausgeglichenes Darmmilieu.


Warum Fermente heute so wertvoll sind

Unsere Pferde stehen heute unter ganz anderen Belastungen als noch vor 20 Jahren. Die Darmflora wird täglich belastet durch:

  • Pilzsporen aus Heu
  • Zucker und Zusatzstoffe in vielen Futtermitteln
  • Medikamente wie Wurmkuren oder Schmerzmittel
  • Stress, Stallluft, Haltungsbedingungen

Kein Wunder also, dass Produkte wie Pegasus in vielen Ställen zum Standard geworden sind. Aus der Praxis berichten tausende Anwender von:

  • stabilerer Verdauung
  • weniger Kotwasser und empfindlichem Darm
  • besserer Futteraufnahme
  • positiven Effekten bei Hautthemen wie Ekzemen
  • guter Unterstützung bei Atemwegsthemen wie equinem Asthma
  • insgesamt ruhigeren, ausgeglicheneren Pferden

Wissenschaftlich ist nicht jeder Mechanismus vollständig erklärt – aber die Praxis zeigt ein sehr klares Bild.


Fazit: Mythos oder Fakt?

Milchsäurebakterien gehören grundsätzlich in die Pferdefütterung – aber an den richtigen Stellen und im richtigen Verhältnis.
Sie werden erst dann zum Problem, wenn der Dickdarm durch zu viel Stärke überlastet wird.

Fermente wie Pegasus oder CFKE sind eine sinnvolle Unterstützung, weil sie nicht auf einzelne Bakterienstämme setzen, sondern auf ein komplexes, natürliches Mikrobiom. Die Studienlage zeigt zwar, dass bestimmte Einzelstämme bei Fohlen ungeeignet sind – doch genau diese finden sich nicht in unseren Produkten. Gleichzeitig bestätigen tausende Erfahrungsberichte, dass Fermente die Verdauung, das Immunsystem und das Gesamtbefinden vieler Pferde deutlich stabilisieren.

Kurz gesagt:
Milchsäurebakterien in der Pferdefütterung sind kein Risiko – solange man versteht, wie der Pferdedarm funktioniert und welche Produkte wirklich sinnvoll zusammengesetzt sind.



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Ein Beitrag von Claudia Crawford

Ich heiße Claudia, bin von Beruf Diplom Agraringenieurin, Mutter von 3 Kindern und mein liebstes Hobby ist mein Garten. Die Effektiven Mikroorganismen und ihre Welt begleiten mich seit fast 20 Jahren und meine Begeisterung wächst mit jeder Anwendung und jedem Gespräch, das ich über sie führe. Seit 15 Jahren bin ich bei EM-Chiemgau. Meine Aufgaben sind die Beratung für Landwirtschaft, Garten und das tägliche Leben, ich halte Vorträge und Workshops und verfasse Texte für Blog, Magazine etc. Gerne helfe ich dir weiter!

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