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Was tun wenn Pfirischbäume von der Kräuselkrankheit betroffen sind?

Pilzkrankheiten bei Pflanzen

Kräuselkrankheit – was tun? Natürliche Hausmittel bei Befall von Apfelbaum, Pfirisichbaum und Co.

Mit effektiven Mikroorganismen umweltschonend und naturnah auf Blattkrankheiten im Garten reagieren!

Blattkrankheiten wie die Kräuselkrankheit im Garten

Pilzbefall an Pflanzen zeigen vielerlei Ursachen auf: geschwächte Pflanzen, Probleme im Boden und an den Wurzeln, zu wenig Nützlinge und vieles mehr. Davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Merke: Vitale und gesunde Pflanzen sind nicht so anfällig für Schädlinge und Krankheiten!

Anwendungen mit Effektiven Mikroorganismen unterstützen die Pflanzengesundheit, so dass ein starker Schädlingsbefall und Krankheiten gar nicht erst auftreten. Der beste Pflanzenschutz ist die Pflanzen vorbeugend zu stärken. Ist es trotzdem mal soweit, dass eine Pflanze oder Baum von Blattkrankheiten wie der Kräuselkrankheit oder z. B. Läusen befallen wird, helfen hier unsere Tipps zur Sofortbehandlung.

Kräuselkrankheit

Gelbgrüne bis rötliche, wellige Ausstülpungen und Verdickungen an den Blättern, das deutet auf die Kräuselkrankheit hin. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen von Pfirsichbäumen, kommt aber auch bei Aprikosen vor. Hat der Pilz einmal einen Baum befallen, wird man ihn nicht so einfach los. Jahr für Jahr folgt der Befall kurz nach dem Austrieb der Blätter. Die Folgen sind Ertrags- und Blattverlust und unschönes Aussehen.

Was tun wenn Pfirischbäume von der Kräuselkrankheit betroffen sind?

Betroffene Pflanzenarten

  • Apfelbaum
  • Zwetschge
  • Pflaumen
  • Pfirsich
  • Schneeball

Symptome der Kräuselkrankheit

  • Verdickungen, Ausstülpungen und Verkrümmungen an den Blättern
  • Gelbgrüne bis rötliche Verfärbung bei betroffenen Blättern
  • Blatterverlust

Wann befällt die Kräuselkrankheit die Pflanze?

Die ersten Symtome treten meist im März oder April auf. Das Pilzgeflecht überdauert den Winter. Ist ein Baum vom Pilz befallen, kommt dieser meist jedes Jahr wieder.


Mögliche Ursachen der Kräuselkrankheit

  • Standort im Freien ohne Dach
  • feuchtes & kaltes zeitiges Frühjahr
  • zu dichte Baumkrone, seltener Rückschnitt
  • geschwächte Bäume (Nährstoffmangel, lange Trockenheit…)

Wie ensteht die Kräuselkrankheit?

Die Kräuselkrankheit wird durch einen Pilz namens Taphrina deformans verursacht. Der den Winter als Pilzgeflecht (Myzel) auf Zweigen und Knospenschuppen von Pfirsichbäumen überdauert. Dieser Pilz braucht gut 12 Stunden Dauerregen bei Temperaturen von 8 bis 16°C. Im März oder April, abhängig von der Witterung wird er tätig, indem das Pilzmyzel sich in Knospen und frischen Blättern verteilt, die sich bald kräuseln und verdicken. Mit der Zeit kommt es zu gelbgrünen bis rötlichen Verfärbungen. Meist kann man den Blattverlust nicht vermeiden.

Der Juniaustrieb (auch Johannistrieb), meist um den Johannistag (24. Juni) bleibt unversehrt, weil dann die Temperaturen gesichert über 16 °C gestiegen sind. Bei höheren Temperaturen ist dieser Pilz inaktiv.


Maßnahmen bei Kräuselkrankheit-Befall

Wöchentliche Pflanzenstärkung ist die beste Vorsorge. Spritzungen mit RoPro 13/20, ein Pulver auf Molkebasis, EM-aktiv, Terrafert Blatt und auch Scharfes Blond mit seinem Knoblauchanteil sind in der Kombination sehr zu empfehlen. Der EM-Bio-Cocktail liefert mit all seinen Komponenten eine Rund-um-Versorgung.

Auch helfen Sprühlösungen mit Schachtelhalm, die die Zellwände der Pflanzen stärken und das Pilzeindringen verhindern sollen. Bei Befall mind. 2 Mal wöchentlich spritzen. Bereits ab Temperaturen ab 8 ° C sollte die erste Spritzung am gefährdeten Obstbaum erfolgen.

Wöchentliche stärkende Spritzungen mit RoPro 13/20, EM-aktiv, Terrafert Blatt und auch Scharfes Blond sollten folgen. Diese Mikroben-Präparate sind auch noch mit weiteren Produkten des EM-Bio-Cocktails kombinierbar, um die Pilzverbreitung möglichst zu unterbinden. Sprühlösungen mit Schachtelhalm (Wirkstoff: Kieselsäure) stärken die Zellwände der Blätter und sollen so das Eindringen des Taphrina deformans verhindern. 

Den Boden reichlich mit EM-aktiv gießen, Bodenverdichtungen lockern, organisch düngen und mit RoPro-Lit Gesteinsmehl versorgen.

Unser Anwendungstipp bei Kräuselkrankheit-Befall:
Spritzungen mit dem EM-Bio-Coktail

Umweltfreundliches Hausmittel – unschädlich für Bienen und Insekten aller Art!

Tipp von unserer Gartenexpertin Annerose:
„Mit dem EM-Bio-Cocktail können wir aktiv bei Befall von Pflanzenkrankheiten Abhilfe schaffen. Dabei arbeiten wir mit natürlichen Inhaltsstoffen und mit der regenerierenden Kraft der Mikroorganismen – ohne dabei Insekten oder dem Bodenleben zu schaden.“

Unsere Empfehlungen zur Bodenstärkung/Düngung
Standard-Mischung (Basic) für alle Pflanzenarten
Wöchentlich Pflanzen besprühen:
5 ml EM-aktiv oder 5 ml Scharfes Blond + 1 TL RoPro 13/20 Pulver mit 1 L Wasser mischen
EM-Bio-Cocktail – optimierte Pflanzenstärkung bei Blattkrankheiten
Mit 1 L Wasser mischen:
5 ml EM-aktiv (1/2 Verschlusskappe)
1 TL RoPro 13/20,
5 ml Terrafert Blatt,
1 TL RoPro-Startfit,
20 ml Biplantol (z. B. Vital NT, Contra X, Rosen NT, Buxus)
5 ml Scharfes Blond

Bei starkem Schädlingsbefall zusätzlich Neem-Öl verwenden.
Bei Befall von Schadinsekten oder bei Blattkrankheiten ein- bis dreimal sprühen,
im Abstand von ca. 3 Tagen. Vorbeugend 1–2 Mal monatlich sprühen

Produkt-Tipp: EM-Bio-Cocktail Set (Komplett-Set)

Video-Tutorial: EM-Bio-Cocktail mischen und ausbringen

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