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Algen im Gartenteich bei Hitze – Ursachen verstehen und natürlich vorbeugen

Ein Teich mit vielen Algen wird zum Algenfreien Gartenteich mit einer EM-Behandlung

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, verändern sich auch die Bedingungen im Gartenteich. Das Wasser erwärmt sich, der Sauerstoffgehalt sinkt und biologische Prozesse laufen deutlich schneller ab. Genau dann kommt es häufig zu den Problemen, die viele Teichbesitzer kennen: trübes Wasser, Fadenalgen, Wasserlinsen oder unangenehme Ablagerungen am Teichboden.

Die gute Nachricht: Algen entstehen selten ohne Ursache. Wer die Zusammenhänge versteht, kann viele Probleme bereits im Vorfeld vermeiden.

Warum Hitze das Algenwachstum fördert

Algen sind ein natürlicher Bestandteil vieler Teiche und Gewässer. Problematisch werden sie erst dann, wenn sie sich übermäßig vermehren.
Besonders im Sommer treffen oft mehrere Faktoren zusammen:

  • hohe Wassertemperaturen
  • viel Sonneneinstrahlung
  • Nährstoffüberschüsse im Wasser
  • organische Ablagerungen am Teichboden
  • Sauerstoffmangel

Dadurch entstehen ideale Bedingungen für Fadenalgen und andere unerwünschte Algenarten.

Die häufigsten Ursachen für Algen im Gartenteich

In vielen Fällen liegt die Ursache nicht bei den Algen selbst, sondern bei einem Ungleichgewicht im Teich.

Zu den häufigsten Auslösern gehören:

  • Laub und Pflanzenreste im Wasser
  • Schlamm- und Sedimentablagerungen
  • übermäßiger Fischbesatz
  • zu häufiges Füttern
  • nährstoffreiches Nachfüllwasser
  • fehlende Wasserpflanzen

Besonders Phosphat und andere Nährstoffe fördern das Algenwachstum. Gelangen sie dauerhaft in den Teich, finden Algen optimale Wachstumsbedingungen vor.

Ein Teich ist mehr als Wasser – er trägt ein Gleichgewicht in sich

Ein Gartenteich besteht nicht nur aus Wasser, Pflanzen und Fischen. Er ist ein komplexes biologisches System, in dem Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere und die Wasserqualität ständig miteinander in Wechselwirkung stehen.

Viele Teiche entwickeln über Jahre ein stabiles biologisches Gleichgewicht. Veränderungen wie erhöhter Fischbesatz, starke Reinigungsmaßnahmen, technische Eingriffe oder zusätzliche Nährstoffeinträge können dieses Gleichgewicht jedoch beeinträchtigen.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur einzelne Probleme zu betrachten, sondern das gesamte System im Blick zu behalten.
Das System langfristig stabilisieren

Neben Mikroorganismen setzen viele Teichbesitzer auch auf EM-Keramik in Form von Pipes oder Keramikstäben. Sie verbleiben dauerhaft im Wasser und werden häufig eingesetzt, um die biologische Stabilität des Gewässers langfristig zu begleiten.

Gerade in Gewässern, die regelmäßig Belastungen durch Hitze, Laubeintrag, Fischbesatz oder technische Eingriffe ausgesetzt sind, kann eine langfristige Stabilisierung des Systems sinnvoll sein. Je stabiler ein Teichsystem ist, desto besser kann es Belastungen wie hohe Temperaturen, Sauerstoffschwankungen oder Nährstoffeinträge abpuffern.

Vorbeugen statt bekämpfen

Ein gesunder Gartenteich benötigt regelmäßige Pflege. Organische Einträge sollten möglichst früh entfernt werden, bevor sie sich am Boden als Schlamm ablagern.Auch Wasserpflanzen leisten einen wichtigen Beitrag. Sie konkurrieren mit Algen um Nährstoffe und helfen dabei, das biologische Gleichgewicht im Teich zu stabilisieren.

Weniger Futter und ein angemessener Fischbesatz können ebenfalls dazu beitragen, Nährstoffüberschüsse zu vermeiden.

Nährstoffüberschüsse natürlich reduzieren

Eine wichtige Rolle spielt die Bindung überschüssiger Nährstoffe.

Hier hat sich Zeolith bewährt. Das natürliche Mineral kann unter anderem Ammonium binden und hilft dabei, die Wasserqualität zu stabilisieren. Gleichzeitig bietet seine große Oberfläche Lebensraum für nützliche Mikroorganismen. Gerade in stark belasteten Teichen kann Zeolith eine sinnvolle Ergänzung sein, um Nährstoffspitzen abzufangen.

Das biologische Gleichgewicht im Teich unterstützen

Ein Teich ist ein lebendiges Ökosystem. Milliarden von Mikroorganismen sorgen dafür, dass organisches Material umgewandelt und natürliche Kreisläufe aufrechterhalten werden.

Mit Gewässermax können diese biologischen Prozesse gezielt begleitet werden. Regenerative Mikroorganismen EM-Gewässer unterstützen die Umsetzung organischer Stoffe und tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht im Teich zu stabilisieren.

Besonders nach längeren Hitzeperioden oder bei erhöhtem organischem Eintrag kann eine regelmäßige Anwendung sinnvoll sein.

Trübes Wasser und Algenblüten eindämmen

Kommt es bereits zu stärkerer Trübung oder Algenblüten, hat sich die Kombination aus Gewässermax und Teich-Klara bewährt.

Teich-Klara enthält Photosynthesebakterien, die in vielen Gewässerprojekten zur Unterstützung biologischer Prozesse eingesetzt werden. Ziel ist nicht die Bekämpfung einzelner Organismen, sondern die Förderung eines stabilen biologischen Milieus.

Viele Anwender berichten von klarerem Wasser und einer verbesserten Wasserqualität nach regelmäßiger Anwendung.

Um dies vorzubeugen und das Wasser stabil zu halten, hat sich die Behandlung mit Photosynthesebakterien bewährt. 2- bis 3-mal jährlich pro 10 m³ Wasser, 100 ml Teich-Klara und 1 L EM-Gewässer einbringen. Auch bei starkem Befall mit der nächsten Behandlung mindestens 14 Tage warten.

Was tun bei Schlamm am Teichboden?

Mit der Zeit sammeln sich abgestorbene Pflanzenreste, Algen und andere organische Materialien am Boden des Teiches an.

Diese Schlammschichten stellen ein Nährstoffreservoir für zukünftige Algenprobleme dar und können die Sauerstoffversorgung zusätzlich belasten.

Deshalb lohnt es sich, größere Ablagerungen regelmäßig zu entfernen. Ergänzend können Dangos oder bei flacheren Gewässern Dango Dschango (Peletts) eingesetzt werden, um biologische Umwandlungsprozesse direkt in den Sedimentschichten zu unterstützen.

Ein algenfreier Gartenteich entsteht selten durch eine einzelne Maßnahme. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren: Nährstoffeinträge reduzieren, organische Belastungen begrenzen und das biologische Gleichgewicht fördern.

Wer frühzeitig auf diese Zusammenhänge achtet, kann viele Algenprobleme vermeiden und auch in heißen Sommern für klares und stabiles Teichwasser sorgen.


Was tun:

bei NährstoffüberschussZeolith
zur regelmäßigen GewässerpflegeGewässermax
bei Trübung und AlgenblüteTeich-Klara
Zur Stabilisierung des WassersystemsEM-Keramik

Ein Praxisbericht:

Nach nur ca. 5 Wochen EM-Behandlung, sieht man einen deutlichen Unterschied zwischen dem stark getrübten, teils veralgten Teich (Bild links) und dem klaren, schmutz- und Algenfreien Gartenteich (Bild rechts).

Anfang der Behandlung: 23. Mai. – Eingebracht wurden 10 L EM-Gewässer.
Am 03. Juli befanden sich trotz der enormen Hitzeperiode fast keine Algen mehr auf den Steinen und im Wasser.

Teichbesitzer: „Das Wachstum von neuen Algen ist ca. 3 Wochen nach der Behandlung kaum mehr vorhanden, das Wasser ist wieder klar bis zum Grund (ca. 2m). Das Problem ist nun, dass die vielen abgestorbenen Algen eine Schlammschicht und Ablagerungen bilden, welche man beim Baden natürlich aufwirbelt und das Wasser sofort wieder trübt. Wie soll ich nun weiter vorgehen, um dem Schlammabbau zu fördern?“ 

–> Die abgestorbenen Algen sollten weitgehendst mit einem Käscher herausgefischt werden. Bei einer dickeren Schlammschicht sind Dango-Dschango empfehlenswert, die auf den Grund sinken. Diese Bokashi-Peletts sind konzipiert, die Organik zu verstoffwechseln, also „aufzufressen“.

Ein gesunder Teich ist nicht algenfrei, sondern biologisch stabil.



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Annerose

Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin seit 1994, also von Anfang an dabei. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

2 Kommentare zu “Algen im Gartenteich bei Hitze – Ursachen verstehen und natürlich vorbeugen

  • Wir haben einen kleinen Teich und daraus trinken die Katzen .
    Hab das Produkt EM- Gewässer und die Pipes drin. Ich muss sagen das Waaser ist super klar.
    Nur eins beschäftigt mein Mann ob die Produkte für die Katzen schädlich sind?

    Antworten

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    • Hallo Valerija,
      vielen Dank für deine Nachricht und Glückwunsch zum klaren Teich. Für Mensch und Tier bieten wir EM-Keramik-Produkte (Tassen, Krüge, Futterschüsseln) an, deren Wirkung sehr positiv aufgenommen wird. Im Wasserschüsselchen meines Katers liegen seit Jahren Pipes – er trinkt regelmäßig davon und ist gesund und fit. Ebenfalls für Mensch und Tier bieten wir Produkte mit lebendige Mikroorganismen an – auch sie dienen dem Wohlbefinden und sind sehr beliebt. Darum können wir Entwarnung geben! Katzen sind von Natur aus sehr feinfühlig und würden das Wasser sonst gar nicht trinken.
      Die EM Produkte sind für Mensch, Tier und Pflanzen förderlich und sicher. Herzliche Grüße, Linda

      Antworten

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