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Günter Grzega: Der Weg in die Zukunft führt über die Gemeinwohlökonomie

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(Textbeitrag von Robert Stockbauer) –
Günter Grzega fühlt sich verpflichtet die Gemeinwohl-Ökonomie in die Welt hinauszutragen. Der engagierte und ehemalige Vorstandsvorsitzende des „Senatsinstitut für gemeinwohlorientierte Politikberatung“ in Bonn, war ein besonders gewinnbringender Referent für die EM-Tage 2019.

Nicht nur Papst Franziskus ermahnt in seinem Lehrschreiben „Evangeli Gaudium“ die neoliberale Wirtschaft, auch Günther Grezga vermittelte dem interessierten Puplikum eindrücklich, dass dieses Wirtschaftsmodell im wahrsten Sinne des Wortes tötet.
Man muss zu dieser Aussage wissen, dass Papst Franziskus ausdrücklich nicht die Marktwirtschaft generell meint, sondern die derzeit existierende neoliberale Gesellschaftsideologie im Allgemeinen.

Der reine EGO – Kapitalismus mit dem „ICH, ICH, ICH – Gedanken“ darf und sollte nicht die Zukunft unserer Gesellschaftsordnung bilden.
Man hat heute z.B. mehr Angst vor einer „Delle“ im Wachstum der Wirtschaft, als vom Anstieg des Meeresspiegels. Solche intellektuellen Scheuklappen des Neoliberalismus sollten wir schnellstmöglich ablegen, so Günther Grezga.

Die 8 reichsten Männer der Erde besaßen 2018 mehr Vermögen, als die ärmere Hälfte der Menschheit. Das sind sage und schreibe 3,7 Milliarden Menschen. Auch in Europa öffnet sich die Schere zwischen arm und reich immer mehr. Das alles sind nur wenige von vielen ungerechten Handlungen, die den sympathischen Bankbetriebswirt anspornen, die Gemeinwohlökonomie fest in unserer Gesellschaftsordnung zu etablieren.

Günter Grzega ist mit Leib und Seele Vortragsreisender und spricht z.B. vor großen Gewerkschaftsgremien wie der Eisen und Verkehrsgesellschaft Deutschland in Fulda. „Dass die Gemeinwohlökonomie bereits bei den großen Gremien auf Anklang trifft freut mich ganz besonders“ meinte Grezga im kurzen Interview.

Auch EM-Chiemgau hat sich 2018 offiziell als Gemeinwohlökonomie zertifizierter Betrieb auszeichnen lassen und gilt dadurch als Vorreiter in der Region.
Grzega war auch Teilnehmer bei dem Podiumsgespräch zum Thema „Leben wir enkeltauglich?“ Alle Gäste waren sich einig – wir müssen vieles in unserem Bewußtsein verändern und in die Handlung kommen.

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Die nachhaltige Wirtschaftsweise und die Mehrung des Gemeinwohls stehen dabei immer im Vordergrund. Für jeden der sich damit tiefgreifender beschäftigen möchte, sprechen wir eine große Empfehlung aus, da uns dieses zukunftsweisende Wirtschaftsmodell mit Sicherheit einer lebenswerten und gerechten Zukunft ein großes Stück näher bringt.

„Wenn du Inspirationen für gesunde Wege in die Zukunft sehen willst, dann besuche die EM-Tage.“ Mit diesen Worten beschrieb Günter Grzega die Vielfalt seiner Eindrücke in unserem abschließenden Gespräch bezüglich der EM-TAGE 2019.

Günter Grzega hat zusammen mit Sahra Benecke und Gunther Moll ein kleines Büchlein verfasst: „Die Vorstufe zum Paradies“. (ISBN: 9783981534733)

Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin von Anfang an dabei, also eines der Urgesteine hier. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

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