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Brennnesseljauche-fertig-vergärt-EM-Chiemgau

Bewährte Hausmittel im Garten

Umweltfreundliche Hausmittel im Garten – Knoblauchtee, Brühen, Brennnesseljauche – unsere besten Rezepte!

Ergänze die Arbeit mit Effektiven Mikroorganismen mit natürlichen Hausmitteln – selbstgemacht!


Rezept: Unser EM-Bio-Coktail

Umweltfreundliches Hausmittel – unschädlich für Bienen und Insekten aller Art!

Tipp von unserer Gartenexpertin Annerose:
„Mit dem EM-Bio-Cocktail können wir aktiv bei Befall von Pflanzenkrankheiten Abhilfe schaffen. Dabei arbeiten wir mit natürlichen Inhaltsstoffen und mit der regenerierenden Kraft der Mikroorganismen – ohne dabei Insekten oder dem Bodenleben zu schaden.“

Unsere Empfehlungen zur Bodenstärkung/Düngung
Standard-Mischung (Basic) für alle Pflanzenarten
Wöchentlich Pflanzen besprühen:
5 ml EM-aktiv oder 5 ml Scharfes Blond + 1 TL RoPro 13/20 Pulver mit 1 L Wasser mischen
EM-Bio-Cocktail – optimierte Pflanzenstärkung bei Blattkrankheiten
Mit 1 L Wasser mischen:
5 ml EM-aktiv (1/2 Verschlusskappe)
1 TL RoPro 13/20,
5 ml Terrafert Blatt,
1 TL RoPro-Startfit,
20 ml Biplantol (z. B. Vital NT, Contra X, Rosen NT, Buxus)
5 ml Scharfes Blond

Bei starkem Schädlingsbefall zusätzlich Neem-Öl verwenden.
Bei Befall von Schadinsekten oder bei Blattkrankheiten ein- bis dreimal sprühen,
im Abstand von ca. 3 Tagen. Vorbeugend 1–2 Mal monatlich sprühen

Produkt-Tipp: EM-Bio-Cocktail Set (Komplett-Set)

Video-Tutorial: EM-Bio-Cocktail mischen und ausbringen

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Knoblauchtee bei Schädlingen & Pilzkrankheiten

  • 80 g Bio-Knoblauchzehen (nur äußere Schale entfernen) mit Mixer zerkleinern. Anschließend in ein Kunststoffgefäß geben und mit 1 Liter 70 °C heißem Wasser übergießen. Abgedeckt ca. 24 Stunden ziehen lassen.
  • Durch ein feines Sieb abgießen.
  • Den Tee innerhalb 48 Std. verbrauchen.
  • Den fertigen Tee 1:5 bis 1:7 verdünnen und Blattober- und Blattunterseite gut benetzen. Wichtig: Danach sollte es mind. 3 Std. nicht regnen.
  • Tipp: Bei Ameisen-Problem den Tee pur gießen

Rhabarber Tee – Abwehrkräfte gegen Krautfäule

Blätter von Rhabarber mit gekochtem und wieder leicht abgekühltem Wasser überbrühen und einige Stunden ziehen lassen. Hier können EM-Keramikpipes mit in das Wasser gegeben werden. Auch einen Teelöffel EM-Keramikpulver unterstützt die Wirkung der Rhabarber Wirkstoffe.

Die Kartoffeln dann pur damit besprühen. Vorbeugende Spritzungen stärken die Kartoffeln und Abwehrstoffe bilden sich gegen den Pilzeindringling. Auch bei anfälligen Tomaten für Krautfäule kann der Rhabarbertee gesprüht werden.
Bei beginnender Krautfäule kann der Befall hinausgezögert, jedoch nicht mehr verhindert werden.


Schachtelhalm (Tee/Extrakt) – Allheilmittel bei Blattkrankheiten und Pilzbefall

Schachtelhalm enthält neben Saponinen, Flavonen, Spurenelementen und Spuren von Alkaloiden und Dicarbonsäuren und vor allem Kieselsäure, die für die gute Wirksamkeit verantwortlich ist.

Bei noch jungen Pflanzen ist der Anteil der Kieselsäure höher und nimmt mit zunehmender Verholzung mehr und mehr ab. Dieser beträgt etwa 5 – 7,7 %, wovon 10 % in wasserlöslicher Form in der Pflanze vorliegen.

So wird der Schachtelhalm Extrakt hergestellt

  • ca. 1 kg frischen Schachtelhalm (oder ca. 150 g getrockneten) zerkleinern
  • ca. 24 Std in 10 L Wasser einweichen
  • 1 Teelöffel EM-Keramikpulver oder /und einige EM-Keramikpipes hinzufügen
  • das Ganze 30 Minuten köcheln lassen
  • abkühlen lassen, abseihen und 1:3 bis 1:5 verdünnt spritzen. Die Pflanze von der oberen Spitze bis zum Boden großzügig einnebeln.
  • Spritzungen wöchentlich bis 14-tägig wiederholen

Wirkung des Schachtelhalmtee

Die enthaltene Kieselsäure stärkt die Zellwände und kann so Blattkrankheiten oder Pilzbefall besser abwehren, bzw. kann eine Pilzspore nicht so leicht in das Pflanzengewebe eindringen.
Auch Schädlinge, wie Blattläuse können so gestärkte Pflanzen nicht so leicht erobern.
Pflanzen, die anfällig für Krautfäule, Monilia, Roste, Sternrußtau, Mehltau oder Kräuselkrankheit sind können mit Schachtelhalmtee vorbeugend behandelt werden.

Tipp: Den Schachtelhalmtee kann man auch gießen, wobei die gesamte Pflanze von der Kieselsäure gestärkt wird. Ihre Spannkraft und Vitalität erhöht sich. Dies ist auch ein gewisser Schutz vor Schnecken, die vor allem geschwächte, kranke, gestresste und oxidierende Pflanzen gerne frisst.


Brennnesseljauche/Brennnesselbrühe – Düngung und Abwehrkraft

Eine Jauche aus Brennnesseln ist ein guter Stickstofflieferant. Gerade im Sommer können viele Pflanzen nochmals einen Nachschub an Nährstoffen gut gebrauchen. Die Brennnessel hat außerdem einen hohen Gehalt an Kieselsäure, die sehr förderlich für die Abwehrkraft der Pflanzen ist.

So wird Brennnesseljauche/brühe hergestellt:

  • 1 -2 kg Brennnesseln (vor der Blüte*) klein schneiden und in ein Fass füllen
  • optional ca. 30 Stück Keramikpipes in einem Netz oder aufgefädelt ins Fass hängen
  • 200 ml EM-aktiv in Fass gießen
  • 1 Eßlöffel Keramikpulver über die Brennnesseln streuen
  • 100-200 g RoPro-Lit Gesteinsmehl reduziert den Jauchegeruch (kann auch später hinzugefügt werden)
  • mit 10 L Wasser auffüllen
    * Brennnesseln sollte nicht in Blüte stehen oder Samen tragen, denn die Samen keimen nach einem Gährungsprozess

Einmalig Umrühren und mit einem Fließ oder Gitter abdecken oder den Deckel nur auflegen, damit Kohlendioxid entweichen kann. Das Fass darf warm, also in der Sonne stehen.

Brennnesselbrühe gegen Schädlinge:

Nach 12-24 Stunden kann die Brennnesselbrühe zum Sprühen gegen Läuse oder zur Pflanzenstärkung gesprüht werden. Hierzu wird die Brühe evtl. durch einen Kaffeefilter gefiltert und pur oder 1:1 verdünnt (bei sehr weichen Blättern oder frischen Austrieben) gesprüht. Sie ist nur ein bis zwei Tage haltbar und sollte deshalb gleich verbraucht werden.

Brennnesseljauche

Nach 24 Stunden wandelt sich die Brühe in Jauche und es beginnt zu schäumen und evtl. zu riechen. Nach ca. 2-3 Wochen, wenn sie nicht mehr schäumt, ist die Vergährung abgeschlossen und die Jauche kann zum Düngen verwendet werden. Darüber freuen sich Tomaten, Gurken, alle Starkzehrer, Rosen, Stauden,…
Dosierung zum Düngen: 100 bis 200 ml Jauche /10 L Wasser

Tipp: Die Brennnesseljauche ist lagerfähig. Dazu sollte sie abgeseiht und in Kanister gefüllt werden. Soll sie als Dünger einen Wachstumseffekt haben muss sie regelmäßig gegossen werden. Die Pflanzenreste sind wertvoll im Kompost oder können auch zwischen Gemüsereihen gemulcht werden. (Nicht, wenn Blütenstände verwendet wurden, da Keimgefahr!) Die Brennnesseljauche kann auch mit dem Aquamix gut vergossen werden. Als Einstellung wählen Sie 1,0% für Mittelzehrer oder 2,0% für Starkzehrer.

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EM-Chiemgau setzt sich für eine nachhaltige Lebensweise in allen Lebensbereichen ein.
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