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CO2 sparen im Alltag – Geheimtipps für den Klimaschutz

CO2 Tipps für den Alltag die noch nicht jeder kennt

Fahrrad statt Auto, saisonales Gemüse statt Fleisch oder abschalten statt Stand-by sind nur einige der bekannten Tipps, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Jeder kann seinen Beitrag leisten und CO2 im Alltag einsparen.

Einfach Tipps und Tricks, um CO2 im Alltag zu sparen

Um klimafreundlich zu leben, sollten jeder einzelne von uns höchstens 3 Tonnen CO2 jährlich emittieren. Doch wir Deutschen stoßen aus pro Person und Jahr über 10 Tonnen. Es wird also Zeit kleine Dinge zu ändern, um gemeinsam Großes zu erreichen und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Neben den üblichen Tipps, gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Wir haben für euch einige davon zusammengefasst.

Fest statt flüssig

Was früher selbstverständlich war, ist heute Trend und gut für die Umwelt – Seife zum Duschen oder um die Haare zu waschen. Die Körperpflegemittel kommen in der Regel ganz ohne Verpackung aus oder sind in einer Pappschachtel und man verzichtet so automatisch auf unnötigen Plastikmüll. Außerdem sind sie häufig ergiebiger als herkömmliche Duschgels und Shampoos. Es wird auch weniger Gewicht transportiert. Wichtig ist dabei, Haarseife statt festem Shampoo zu nutzen. Denn feste Shampoos enthalten häufig synthetische Tenside und unnötige Farb- und Duftstoffe. Zudem empfiehlt sich eine saure Spülung zum Beispiel mit EM-blond, um stumpfes, sprödes Jahr zu vermeiden. Einfach am Ende der Haarwäsche 10 bis 15 ml ins feuchte Haar einmassieren und auskämmen.

Waffeln statt Becher

Einige Einwegkunststoffprodukte wie Strohhalme, Wattestäbchen, Besteck oder Getränkebecher sind ab Sommer 2021 verboten. Doch weiterhin wird es unnötige Plastikverpackungen geben, auf die man einfach verzichten kann. So schmeckt einem die Kugel Eis aus der umweltfreundlichen Waffel vielleicht sogar besser als aus einem Becher und man spart sich über den Sommer eine Menge Müll. Auch für unterwegs empfiehlt es sich eine Mehrwegflasche zum Beispiel aus aus Glas oder Metall mit Leitungswasser zu fühlen, anstatt eine Plastikflasche mit Wasser zu kaufen.

Ferienwohnung statt Hotel

Täglich neue Handtücher und Bettwäsche, All-inklusive Buffet, Spabereich – so ein Hotelaufenthalt kann wirklich etwas Schönes sein. Doch klimatechnisch seid ihr mit einer Ferienwohnung deutlich besser dran. So emittiert eine 4-köpfige Familie nach einer Studie vom WWF für 14 Tage Urlaub an der Ostsee in einer Ferienwohnung für Unterkunft und Verpflegung 432 kg CO2. Zwei Wochen auf Mallorca im Hotel schlagen hingegen mit 956 kg CO2 zu Buche (ohne Flug).

Erfreulich ist jedoch, dass auch die Hotellerie sich immer mehr für den Klimaschutz einsetzt, etwa durch den Bezug von Ökostrom und Ökogas oder Bio-Mahlzeiten. Es lohnt sich bei der nächsten Urlaubsbuchung genauer hinzuschauen. Wir beliefern einige Hotels mit unserem EM-Mikrorein, der als chemiefreier Reinger einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck hat als konventionelle Reinigungsmittel.

Lesen statt streamen

Die Lieblingsserie, der neuste Blockbuster oder eine spannende Doku – immer mehr nutzen Streamingplattformen wie Netflix und Co. Doch dem Klima tuen wir damit nichts Gutes. So verursacht eine Stunde Streaming über 800 g CO2. Das sind bei einer Stunde pro Tag fast 300 kg im Jahr. Also lieber mal zum Buch greifen und für Vielleser lohnt sich sogar die Anschaffung eines E-Book Readers. Der verursacht in der Herstellung 24 kg und ist ab 30 Büchern klimafreundlicher als Bücher aus Papier. Noch besser sind natürlich Bücher vom Flohmarkt, aus dem Buchtauschregal, aus der Bibliothek oder von Plattformen für Gebrauchtes.

Ausräumen statt Mitfahren

Getränkekästen, Regenkleidung, Campingzubehör oder Reifen werden häufig aus Bequemlichkeit einfach im Kofferraum gelassen und gemütlich durch die Gegend gefahren. Doch das nimmt nicht nur Platz weg, sondern geht auch ins Geld. Denn pro 100 Kilogramm Last verbraucht ein Auto zwischen 0,2 und 0,6 Liter mehr Kraftstoff auf 100 Kilometer. Das bedeutet natürlich, dass auch mehr CO2 ausgestoßen wird. Es lohnt sich also aus mehreren Gründen, regelmäßig seinen Wagen auszumisten.

In unserer Hand - unsere Verantwortung

Auf die kleinen Dinge kommt es an

Beim Klimaschutz geht es am Ende nicht darum seinen Alltag oder sein Unternehmen von heute auf morgen auf den Kopf zu stellen, sondern sich dem Problem bewusst zu sein und möglich viele kleine Änderungen vorzunehmen. Auch wir als EM-Chiemgau stellen uns täglich dieser Herausforderung gemeinsam mit unseren Mitarbeitern. Statt dem abgepackten Salat aus dem Supermarkt, gibt es im Sommer frischen Salat aus unserem Garten, den die Kollegen teils selber bewirtschaften. Oder durch die Möglichkeit ein Fahrrad über uns als Arbeitgeber zu leasen, steigen immer mehr vom Auto auf den Sattel um (Stichwort Jobrad). Das sind einfache Möglichkeiten CO2 im Alltag zu sparen. Nachahmung empfohlen!