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Positerra · Klimapositiv durch Humusaufbau

Humus-Förder-Programm-Zertifikate-Stiftung

Der Klimawandel zwingt uns zum Handeln

Die letzten Sommer haben deutlich gezeigt, dass der Klimawandel in Deutschland angekommen ist. Ausbleibende Niederschläge führten zu Dürre, was die Landwirtschaft teilweise hart getroffen hat. Wir müssen etwas tun!
Auf der ganzen Welt zeigen Unwetter, die Ausweitung von Wüstenflächen, der Verlust der Artenvielfalt, der Rückgang von hunderten von Gletschern und das Schmelzen der Polkappen, dass das Leben auf unserem Planeten in großer Gefahr ist. Unsere Kinder werden die drastischen Auswirkungen der Klimaveränderung noch erleben. Liegt es nicht in unserer Verantwortung alles zu tun, um die CO2 Belastung sofort zu reduzieren?

Landwirtschaft, Humusaufbau und Klimaschutz

Humus ist wichtig für die Fruchtbarkeit unserer Böden. Um den Humusaufbau zu fördern können Landwirte viel tun. Eine Regenerative Bewirtschaftung mit angepasster Bodenbearbeitung, dem Anbau von Zwischenfrüchten, Güllebehandlung und dem Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EM) verbessert die Bodenstruktur und den Humusanteil.
Aber Humus ist auch ein wichtiger Klimafaktor, denn sein wichtigster Bestandteil ist Kohlenstoff. Durch Humusaufbau kann der Atmosphäre CO2 entzogen und im Boden festgelegt werden – ein echter Beitrag zum Klimaschutz.

Die Steigerung des Humusgehaltes im Boden um 4‰ pro Jahr würde ausreichen, um den jährlichen Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts auszugleichen.

Deshalb wurde auf der Klimakonferenz in Paris 2015 die „4-Promille-Initiative“ gegründet (https://www.4p1000.org).

Positerra – eine innovative Idee wird umgesetzt

In Deutschland wurde Ende 2019 „positerra“ gegründet, um genau diese Idee in die Praxis umzusetzen! Christoph Fischer und EM-Chiemgau haben sich sehr bei der Gründung engagiert und sind auch selbst Gesellschafter geworden.
Das Ziel von positerra ist es, Landwirte dabei zu unterstützen Humus aufzubauen und Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, ihre CO2-Emissionen vor Ort in Deutschland zu kompensieren.

Landwirte profitieren!

Den Humusanteil im Boden zu erhöhen bedeutet gleichzeitig, die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern, die Dürretoleranz zu steigern und die bei Starkregenereignissen die Aufnahmerate des Wassers zu erhöhen. Allein schon gute Gründe für den Humusaufbau! Positerra bietet einen finanziellen Ausgleich in der Startphase von 100,- €/ha und eine Erfolgsprämie von 30,- €/t CO2, die nachweislich gebunden wurden.

Unternehmen und Kommunen können regionalen Klimaschutz unterstützen!

Bislang wurden Zertifikate für die freiwillige CO2-Kompensation hauptsächlich in Schwellen- und Entwicklungsländern generiert. Immer mehr Unternehmen wollen ihre Emissionen aber dort kompensieren, wo sie entstehen. Und ihr Engagement auch für die Kunden und die eigenen Mitarbeiter sichtbar machen. Positerra bietet die Möglichkeit einer regionalen Kompensation und auch einer konkreten Patenschaft mit einem Landwirt vor Ort.

Pionierarbeit – Wer steht hinter positerra?

Motiviert durch die sich zuspitzende Lage beim Klima und die positiven Erfahrungen mit der Regenerativen Landwirtschaft hat sich eine Gruppe von Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen geschlossen und ein Unternehmen zur Förderung des Humusaufbaus gegründet: die positerra GmbH. Beteiligt sind Menschen, die in ihren jeweiligen Bereichen oft Pionierarbeit für eine nachhaltige Entwicklung geleistet haben: Bodenexperten, Bio-Lebensmittel Produzenten, E-Commerce-Spezialisten, Netzwerker und Unternehmen, die sich alle der Regenerativen Landwirtschaft verbunden fühlen.


Zukunft gestalten

Sie sind interessiert an einer Teilnahme – als Landwirt, Unternehmen oder als Förderer? Erfahren Sie mehr auf www.positerra.org

Gründer von positerra:
Christoph Fischer | EM-Chiemgau chiemgau-agrar.de
Dietmar Näser | Bodenexperte gruene-bruecke.de
Friedrich Wenz | Bodenexperte HUMUSfarming.de
Johannes Lichtmannegger | Berghotel Rehlegg Ramsau rehlegg.de
Prof. Dr. Klaus Gutknecht | | E-Commerce Beratung elaboratum.de
Dr. Franz Ehrnsperger | Neumarkter Lammsbräu lammsbräu.de
Dierk Augustin | Demeter-Apfelhof| bioaugustin.de

Positerra und das Gemeinwohl

Die Gründer von positerra wollen das Gemeinwohl fördern. Obwohl die Rechtsform einer GmbH gewählt wurde, steht hinter positerra keine Gewinnerzielungsabsicht. Mögliche Überschüsse werden ausschließlich zur Förderung der Regenerativen Landwirtschaft verwendet. Darüber hinaus ist eine Bilanzierung nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) geplant.

Zukunft gestalten

Sie sind interessiert an einer Teilnahme – als Landwirt, Unternehmen oder als Förderer?
Erfahren Sie mehr auf positerra.org


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