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Pflanzerde vorbereiten

Pflanzerde vorbereiten mit EM-aktiv, schwarzem Gold und RoPro-Streu Pflanzenkohle

Kurz vor der anstehenden Gartensaison machen sich die Gartenliebhaber an das vorbereiten der Pflanzerde. Viele Namen hat die Erde – Topferde – Substrat – Topfsubstrat – Pflanzerde – Pflanzsubstrat – Universalerde – Blumenerde


Je lebendiger und ausgewogener die Pflanzerde, desto gesünder können die Pflanzen wachsen.

Für die Anzucht aus Samen oder für das Pikieren der Sämlinge, verwendet man ungedüngtes oder nur schwach gedüngtes Substrat. Balkonblumen oder Kübelpflanzen brauchen neben genügend Nährstoffen auch ein vitales und strukturvolles Substrat.

Wer seine Erde selbst aus Kompost und Gartenerde mischt, der weiß, was sich in seiner Topferde versteckt. Muss man die Erde aber kaufen, erschwert die Vielzahl an angebotenen Topfsubstraten die richtige Auswahl.

Wie man seine Pflanzerde vorbereiten und zusätzlich noch optimieren kann, berichten wir in folgendem Beitrag.


Warum Anzuchterde aufwerten?

Anzuchterde wird für das Aussähen und evtl. noch für das Pikieren der Sämlinge verwendet. Diese Erde braucht keine oder nur wenige Nährstoffe, weil sich der Sämling vorerst aus eigenen Reserven ernährt.

Die Erde, in der der Samen keimt, bietet jedoch den ersten mikrobiellen Kontakt. Damit wird klar, dass man hier mit einem probiotischen, also aufbauenden Milieu, bereits gute Impulse für die Pflanzenentwicklung setzen kann – und andersherum natürlich auch.

Aussaat- oder Pikiererde aufbereiten:

  • 1 Teelöffel EM-Keramikpulver
  • 2 Esslöffel RoPro-Lit Urgesteinsmehl (optional)
  • mit 20 L Aussat- oder Pikiererde mischen
  • EM-Lösung (50-100 ml EM-aktiv / 10 L Wasser) ansetzen – damit die Erde angießen und mehrere Tage „reifen“ lassen
  • 2 ml Biplantol Vital NT / 10 L Wasser ergänzt die Mischung und gibt feine Impulse zur Förderung der Keimung und zum Anwachsen

Zur Keimförderung wird das Saatgut (zur Aussaat oder schon einige Wochen zuvor) mit EM-Keramikpulver gebeizt. Auch älteres Saatgut erlangt so eine hohe Vitalität.

Wie gewohnt wird ausgesät und mit einer EM-Lösung (50 ml EM-aktiv und 2 ml Biplantol Vital NT / 10L Wasser) mit einer „Haarbrause“ gleichmäßig angegossen.

Während der Keimzeit mit der gleichen EM-Lösung die Saat feucht halten.


Wie kann ich meine Pflanzerde vorbereiten und aufwerten?

Um 40 L Pflanzerde zu optimieren mischt man:

Nach dem Mischen, mit einer EM-Lösung (50-100 ml EM-aktiv / 10 L Wasser) gut angießen und ca. 14 Tage leicht feucht, mit einem Vlies abgedeckt, im Schatten reifen lassen.

2 ml Biplantol Vital NT / 10L Wasser ergänzt die Mischung und stärkt das Wachstum.

Nach ca. 2 Monaten muss man evtl. mit dem Nachdüngen beginnen. Regelmäßig kann mit Bokashi-Saft oder Brennesseljauche gedüngt werden.

Mit EM-aktiv wird einmal wöchentlich zur Stärkung der Pflanzen- und Bodenvitalität gegossen. Es ersetzt jedoch keine Düngergabe!


Eine gute Alternative: Chiemgauer Bio-Schwarzerde

Seit 2013 produzieren wir im Erdenwerk Rosenheim unsere Chiemgauer Bio-Schwarzerde mit EM, Pflanzenkohle und natürlich ohne Torf!

Topfsubstrat - Chiemgauer Bio-Schwarzerde

Was zeichnet eine gute Erde aus?

  • riecht nach Waldboden
  • ist mikrobiell stark lebendig
  • Torffrei oder zumindest Torf reduziert
  • lässt sich zur „Faust“ zusammendrücken aber zerfällt auch wieder in lockere Krümel
  • hat ausreichend Mineralien, Spurenelemente und Nährstoffe für mind. 4-6 Wochen
  • weist eine vielfältige Struktur (gut gereifter Kompost, …) auf
  • nach Möglichkeit mit aktivierter Pflanzenkohle angereichert

Die teuerste Pflanzerde ist nicht immer gut. Aber noch viel öfter, ist sehr billige Erde qualitativ mangelhaft.


Chiemgauer Schwarzerde mit konventioneller Gartenerde mischen

Pflanzenkohle bindet Nährstoffe nach dem Terra Preta Prinzip

Pflanzenkohle hat die Eigenschaft, vorhandene Nährstoffe einzulagern. Dieses Prinzip (Terra Preta) hat den großen Vorteil, dass die Nährstoffe nicht einfach ausgewaschen werden. Erst wenn Nährstoffbedarf über die Wurzeln angemeldet wird, werden Nährstoffe über die Mikrobentätigkeit aus der Kohlenstruktur wieder heraus gelöst.

Die Struktur der Kohle ermöglicht außerdem einen dauerhaften Nistplatz für die Bodenmikrobiologie und erhöht die Wasserhaltefähigkeit im Substrat. Des Weiteren wirkt die Kohle Fäulnisprozessen entgegen.

Voraussetzung ist aber eine Voraktivierung der Pflanzenkohle!

Gibt man rohe Kohle in das Substrat, werden zuerst vorhandene Nährstoffe in die Kohle gebunden. Das kann zu Wachstumsstörungen führen. Deshalb sollte die Kohle, die in Pflanzerde gemischt wird, mit Nährstoffen und Mikroben Voraktiviert werden.


Was die Erde nicht zu leisten vermag, muss mit anderweitiger „Gärtner-Kunst“ ausgeglichen werden. Es lohnt sich meistens, auf Qualität zu achten.

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Ein Beitrag von Annerose Fischer

Ich heiße Annerose und bin von Anfang an dabei, also eines der Urgesteine hier. Wenn ich nicht vor dem PC sitze und Texte über EM-Anwendungen schreibe, so bin ich wahrscheinlich im Garten zu finden. Ob beim Pflanzen, Gießen, Ausgrasen, Bokashi machen oder bei den Hühnern. Der Garten bedeutet für mich Lebensqualität. EM bereichert mein Leben und ist nicht wegzudenken. Das wachsende Verständnis über Mikrobiologie, wie und wo sie mit unserem Leben zusammenhängt, ist sinnbringend, zukunftsrelevant und macht die Arbeit absolut interessant. Gerne gebe ich mein Wissen weiter und freue mich über EM-Erfahrungen von Dir.

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